Arm gegen Reich: Protest bei Festspieleröffnung

Lukas Kastner

Am Freitag, den 20. Juli, trotzten rund 50 AktivistInnen dem strömenden Regen und versammelten sich angesichts des Beginns der Salzburger Festspiele zu einer Protestkundgebung am Herbert von Karajan Platz, die auf Initiative der SLP stattfand. Protestiert wurde gegen die unsoziale Politik von Salzburgs SPÖ, ÖVP & Co., die unter anderem das Bettelverbot (gerade zur Zeit der Festspiele sehr hart umgesetzt) , Wohnungsnot, Gentrifizierung, Delogierungen etc. umfasst, während auf der anderen Seite die Reichen und Schönen hofiert werden (die Festspiele werden von Bund, Land und Stadt mit 16 Mio. Euro subventioniert). Es wurden mehrere Reden von SLP, KPÖ, ÖH und diversen Menschenrechtsorganisationen gehalten. Auch wenn die TeilnehmerInnenzahl eher gering war ist es ein wichtiger Schritt, dass seit Jahren wieder Proteste zu Beginn der Festspiele stattfanden. Die heurigen Proteste können die Wiederaufnahme einer Tradition bedeuten.

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