Amina & Yaya müssen bleiben!

Laute öffentliche Kampagnen von FreundInnen, LehrerInnen und MitschülerInnen können Abschiebungen verhindern!
Sedef Yavuz

Die 15 jährige Amina und ihre Mutter sind Flüchtlinge aus Dagestan, und leben seit einigen Jahren in Hallein. Der Vater wurde verschleppt und ermordet. „ÖsterreicherInnen“ werden gewarnt in dieses Land zu reisen. Dennoch ist es für den Staat kein Problem die Beiden, wie viele andere auch, abzuschieben. Schule und FreundInnen wehren sich, haben eine Petition und einen Projekttag  initiiert.

Yaya lebt seit 2004 in Wien, hat sich hier ein Leben aufgebaut, und eine kleine Tochter. Nun soll er von seinem Kind getrennt und nach Gambia abgeschoben werden, wo er als politischer Aktivist verfolgt wird. Der Asylgerichtshof schlägt der Mutter vor, doch mit dem Kind nach Gambia nachzureisen...

Auch hier wollen FreundInnen und KollegInnen nicht, dass er einfach so aus ihrer Mitte gerissen wird. In Wien gibt es ein Komitee, das sich für Yaya einsetzt, und sich gleichzeitig mit der Salzburger Familie solidarisiert. Die SLP ist bei beiden Fällen aktiv dabei.

Gemeinsam versuchen wir auf diese „Fälle“ aufmerksam machen z.B. bei einem Besuch beim „Integrations“staatssekretär Kurz, den wir zur Rede stellten, warum Menschen die Integration verweigert wird. Wichtig war auch die Demo am 24. Mai. Politische Kampagnen sind nicht nur wichtig, sondern auch richtig, denn nur so kann das Bleiberecht erkämpft werden!

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