Sind Unternehmen kämpferischer als die Gewerkschaft?

Stefan Gredler

Während rund 80% gegen die Abschiebung von Lehrlingen sind, hält die Regierung am rassistischen Kurs fest. Viele Unternehmen machen seit Wochen eine Kampagne für einen Abschiebestopp - weil viele Betroffene in der Gastronomie oder anderen „Mangelberufen“ arbeiten. Also in Branchen, mit besonders harten Arbeitsbedingungen und mieser Bezahlung. Wer von Abschiebung bedroht ist, muss sich mehr gefallen lassen! Von der Gewerkschaft kommt weder gegen die Erpressbarkeit noch gegen die Abschiebungen ein Aufschrei. Doch es braucht eine Kampagne, die die Lehrlinge selbst - egal welcher Nationalität – zusammenbringt und organisiert. Mit Konferenzen, Kundgebungen, Demonstrationen und auch (Solidaritäts-)Streiks kann der Zugang zur Lehre, ein Abschiebestopp und ordentliche Bedingungen für alle Lehrlinge erkämpft werden.

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr