Internationale Notizen: Nigeria - Irland - Sri Lanka

Stefan Reifberger

Nigeria: Proteste gegen Stromkonzern

In Nigeria stellt die mangelnde Stromversorgung ein großes Problem dar. Seit der Übernahme von staatlichen Stromversorgern durch private Anbieter hat sich die Lage noch verschlechtert. Strom gibt’s nur wenige Minuten und Tage pro Monat, dafür aber zu hohen Preisen. BewohnerInnen aus Ago Palace und Okota gingen deshalb am 14. Mai in großer Zahl auf die Straße, um mit diesen untragbaren Zuständen Schluss zu machen. Das DSM (Democratic Socialist Movement), die Schwesterorganisation der SLP in Nigeria, nahm an den Protesten teil. AktivistInnen des DSM fordern die Re-Verstaatlichung der Stromversorgung und eine Ausweitung der Kampagne auf nationaler Ebene. Am 20. Mai etwa fanden auch in der Nähe von Lagos Proteste statt, die von DSM-Mitgliedern mitorganisiert wurden.

http://www.socialistnigeria.org

Irland: JA zu gleichgeschlechtlicher Ehe

Am 22. Mai fand in Irland ein Referendum für die Einführung der Ehe für Homosexuelle statt. Die Schwesterorganisation der SLP, die Socialist Party, kampagnisierte für eine Ja-Stimme. Das Referendum war erfolgreich. Bis zur vollen Gleichberechtigung ist aber noch ein langer Weg. Die SP fordert die Säkularisierung der Schulen. Dort hat noch immer die katholische Kirche das Sagen, was dazu führt, dass homosexuelle LehrerInnen abgewiesen werden können. Gleichzeitig verband die SP die Frage nach Gleichberechtigung von Homosexuellen mit der nach Gleichberechtigung für Frauen und dem Kampf gegen das Spardiktat. In Irland ist es nach wie vor illegal, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen und die Kürzungen treffen benachteiligte Schichten besonders – weiterer Kampf ist also notwendig.

http://www.socialistparty.ie

Sri Lanka: 1. Mai

In Sri Lanka nahmen wieder Hunderte ArbeiterInnen an der traditionellen Mai-Demo der USP (Schwesterorganisation der SLP) teil. Ein Schwerpunkt war die Situation von Frauen, die u.a. in Textilindustrie und auf den Teeplantagen unter sklavenähnlichen Bedingungen schuften. Es ging auch gegen die ethnische Spaltung und der gemeinsame Kampf aller ArbeiterInnen und Unterdrückten wurde betont.

http://www.lankasocialist.com

 

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr

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