Europa: Streiks am 14.11.

Internationale Notizen: Italien, Belgien, Spanien

Am 14.11. rief der Europäische Gewerkschaftsbund zum ersten europaweiten Streik- und Aktionstag gegen die Kürzungspolitik auf. In Spanien, Portugal, Griechenland und Italien gab es Generalstreiks. Millionen ArbeiterInnen und Jugendliche in über 20 Ländern beteiligten sich daran. AktivistInnen des CWI waren Teil davon. Ein paar Kurzberichte...

Belgien: Eisenbahn-Streik

Der Großteil der öffentlichen Verkehrsbetriebe und einzelne Industriebetriebe streikten. In vielen Städten waren Schulen geschlossen und Tausende auf der Straße. AktivistInnen der „Sozialistische Partei des Kampfes“ (CWI in Belgien) waren bei den Demos und Streikposten präsent, wie bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben in La Louvière, bei Audi in Brüssel und beim Stahlwerk in Charleroi.

Spanien: 5 Millionen auf der Straße!

77 % der ArbeiterInnen streikten. Die wichtigsten Wirtschaftssektoren standen still. Insgesamt gingen in über 130 Städten fünf Millionen ArbeiterInnen und Jugendliche auf die Straße! In Madrid und Barcelona waren es jeweils eine Million. Der Großteil wurde von lokalen Nachbarschafts- und Streikkomitees organisiert. Klar ist, die Massen in Spanien wollen entschlossen gegen die immer härtere Sparpolitik kämpfen. Die Regierung antwortete mit massiver Polizeigewalt gegen die Demonstrationen. „Socialismo Revolucionario“ (CWI in Spanien) beteiligte sich an Streiks und Demonstrationen in sieben Städten. Angel (CWI-Aktivist in Barcelona) berichtete: „Die ganze Stadt bewegte sich nur in Demos.“ Das CWI fordert einen 48-Stunden-Generalstreik als nächsten Schritt, um die Regierung zu stürzen.

Italien: (Schul-)Streiks

In 30 Städten gingen hunderttausende ArbeiterInnen und SchülerInnen gegen die Kürzungen im öffentlichen Dienst und Bildungswesen auf die Straße. Giuliano, Aktivist von ControCorrente (CWI in Italien), sprach vor tausenden SchülerInnen in Bologna: „Die Angriffe auf Schulen können wir nur mit einer Bewegung stoppen, die sagt: Wir lehnen die Diktatur des 1 % ab!“ 

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