We are queer and we will fight!

Celina Brandstötter

Der Christopher Street Days (CSD) gedenkt dem ersten großen Aufstand von LGBT+ Personen in New York 1969. Auch dieses Jahr fanden weltweit Pride-Paraden statt.

In Österreich wurde erstmals auch in Linz eine Pride veranstaltet. Organisiert wurde sie vom Bündnis „Linz gegen Rechts“. Die SLP spielte dabei eine maßgebliche Rolle: so mobilisierten AktivistInnen unter anderem vor Schulen und Bars für das Event. Und auch die Pride selbst wurde nicht zuletzt wegen der Intervention des SLP-Blockes zu einer lauten, politischen Demonstration, die gegen Homophobie und Sexismus protestierte und für Geschlechtervielfalt und frei ausgelebte Sexualität eintrat.

Mit Demosprüchen wie Was bedeutet Schwarz und Blau Sexismus und Sozialabbau und Racist, Sexist, Anti-Gay Detlef Wimmer go away wurde gezielt die Schwarz-Blaue Landesregierung angegriffen. Ihre diskriminierende Politik und Sozialabbau trifft besonders Minderheiten wie LGBT+ Personen. Aber auch SPÖ & Co setzen dem letztlich nichts entgegen.

Am Tag der Pride in Wien trafen sich religiöse Fundamentalisten und Rechtsextreme erneut beim „Marsch für die Familie“. Sie wollten gegen LGBT+ Personen, Frauenrechte, selbstbestimmte Sexualität und Geschlechtervielfalt hetzen. In den letzten Jahren haben sich auch immer wieder PolitikerInnen von ÖVP und FPÖ daran beteiligt.

Die SLP organisierte, wie schon seit Jahren, eine Gegendemonstration als Antwort gegen diesen Aufmarsch von SexistInnen und homophoben FundamentalistInnen. Dies ist vor allem angesichts des Rechtsrucks in Österreich sehr wichtig: Rechtsextreme werden immer selbstbewusster und immer öfter werden LGBT+ Personen, Frauen und MigrantInnen auf offener Straße angegriffen. Gleichzeitig gibt es noch immer die alltägliche Diskriminierung am Arbeitsplatz, bei der Arbeitssuche, in der Ausbildung und im Alltag. Die Gegenaktion der SLP war nicht nur vor Ort erfolgreich, sondern erregte auch die mediale Aufmerksamkeit des ORF.

Wir werden auch weiterhin die diskriminierende Politik der etablierten Parteien wirklich aktiv bekämpfen. Hilf uns, eine starke linke und antikapitalistische Kraft aufzubauen, die Homophobie und spalterischer Hetze entschlossen entgegentritt!
 

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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Der Wahnsinn des Kapitalismus: immer wieder wird beklagt, es gäbe wegen der Sozialleistungen ja keinen "Anreiz" zu arbeiten. Jüngst äußerte sich auch Eliten-Kandidat Kurz diesbezüglich. Mal ganz...mehr