SLP für Moria-Flüchtlinge

Die SLP hat eine lange Tradition, sich für die Rechte von Migrant*innen und Flüchtlingen einzusetzen.
Karin Wottawa

Die verheerenden Verhältnisse rund um Moria führten dazu, dass Flucht wieder in den Schlagzeilen landete. Das Lager „einfach“ wiederaufzubauen, ist keine Lösung. Die SLP war Teil der verschiedenen Proteste und überall versuchten wir konkrete Vorschläge einzubringen.

Am 9.9. sprach SLP-Bundessprecherin Sonja Grusch auf der spontanen Demo „Schluss mit der Festung Europa“. Sie strich heraus, dass Hilfe nicht durch Umverteilung von „Arm-zu-Arm“ stattfinden darf, weil die Regierungsmilliarden und Vermögen der Superreichen zeigen, dass das Geld da ist.

Auch am 10., 11. und 12. 9. war die SLP in Solidarität mit den Geflüchteten auf Demos und Kundgebungen – „Sofortige Evakuierung, Tore Europas öffnen“. Mit ca. 1.000 anderen waren wir am 14.9. vor dem Bundeskanzleramt „Das ist Moria – Das ist Mord“.

In Linz beteiligten sich SLP-Aktivist*innen am 18.9. an „Moria liegt in Asche – Menschlichkeit statt EU-Grenzregime“ und wiesen auf die Verantwortung der EU für die Missstände hin.

In Verbindung mit den Entwicklungen im Sozial- und Gesundheitsbereich fordert die SLP u.a., dass alle Geflüchteten in menschenwürdigen Verhältnissen untergebracht werden, dafür leerstehende Unterkünfte verwendet und mehr Leute im Sozialbereich angestellt werden müssen. Auch zur Finanzierung haben wir Vorschläge: Zahlen sollen die, die für die Fluchtursachen verantwortlich sind: Glock, OMV &Co.

 

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