Queer stellen – Fundis stoppen.

Gleichberechtigung muss erkämpft, nicht ertanzt werden – für eine aktive, politische Bewegung.
Nikita Tarasov

2014 gewann Conchita den Song Contest. Doch nach wie vor sind LGBTQI-Personen in Österreich weit von Gleichstellung entfernt. Ob Ausgrenzung am Arbeitsplatz, Homophobie in der Schule, komische Blicke auf der Straße oder Hetze seitens FPÖ & Co – das steht für viele auf der Tagesordnung. Damit muss Schluss sein! Dabei reichen weder gut gemeinte Ampelmännchen*, noch formale Gesetzesbeschlüsse aus, um spürbare Verbesserungen zu erlangen.
Nötig ist eine solidarische, kämpferische Bewegung, die klare politische Forderungen stellt, das herrschende Wirtschaftssystem hinterfragt und sich nicht auf EINEN Tag begrenzt. Das war das Stichwort: Die bunte Regenbogen-Parade, die heuer am 18. Juni in Wien stattfindet, hat ihren ursprünglichen Kampfgeist leider gegen laute Partymusik ausgetauscht. Zur gleichen Zeit, ein paar Straßen weiter, ziehen christliche FundamentalistInnen und Rechtsextreme durch die Straßen. Sie fordern Entrechtung und Unterdrückung von allem, was kein weißer, reicher Mann ist. Wer tatsächlich für LGBTQI-Rechte eintritt – also die volle Gleichstellung - sollte an dem Tag nicht nur zu hippen Tunes auf der Parade tanzen, sondern sich auch den Fundis in den Weg stellen. Unabhängig vom Gender und Sexualität.

 

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr