Linz gegen homophobe Gewalt

Petra Oirer

SLP organisiert Solidarität mit Opfern homophober Gewalt – gemeinsamer Widerstand ist nötig!

Am Neujahrsmorgen wurde ein 26-jähriger offen Homosexueller in der Linzer Altstadt krankenhausreif geschlagen. Mit Foto von sich und dem Kommentar: „Weil ich schwul bin!“, machte er auf Facebook darauf aufmerksam. Die SLP organisierte, gemeinsam mit HOSI Linz und Grüne Andersrum, am 11.1. einen Protest am Taubenmarkt. Trotz der Kälte kamen ca. 50 Menschen ein, um ihre Solidarität zu zeigen. HOSI Sprecher Stefan Thuma las einen Brief des Opfers vor und erwähnte, dass es in letzter Zeit wieder vermehrt zu Übergriffen kommt. Flo Klabacher von der SLP erklärte, dass der Aufstieg der FPÖ auch mit einer gesellschaftlichen Stimmung einhergeht, die Schwulenhassern und Rechtsextremen Selbstbewusstsein gibt, ihren Hass in die Tat umzusetzen. Doch es kann gelingen, Homophobie zurückzudrängen und gleiche Rechte zu erkämpfen, indem man eine aktive und langfristige Kampagne von Betroffenen und AktivistInnen führt. Das zeigte Alec Jakolic von der SLP am erfolgreichen Beispiel „Ehe für alle“ aus Irland auf. Nach dem Protest luden wir zu einem LGBTQI+- AktivistInnentreffen ein. Beim Ausklingen des Abends und beim Vernetzen sprachen wir über die Wichtigkeit der Solidarität verschiedener Menschen, die von Unterdrückung betroffen sind, und darüber, wie wir kommende Proteste, zB. im Sozialbereich unterstützen können. 

 

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