Diskriminierung beenden! Im Alltag, im Betrieb, in der Schule!

SLP-Stimmen gegen die Diskriminierung von küssenden Frauen im Wiener Cafe Prückl

„Es ist sehr positiv, dass dieser Vorfall so viele Menschen mobilisiert hat, die gegen Diskriminierung protestieren wollen. Das ist kein Einzelfall, sondern passiert tagtäglich und das in den verschiedensten Bereichen des Lebens. In Salzburg sind zwei schmusende Frauen in einem Lokal mit einem Kübel Wasser übergossen worden oder aus einer Disco raus geschmissen worden. Von diesen Beispielen gibt es einige. Jeder dieser ‚Einzelfälle‘ ist einer zu viel! Also werde auch du aktiv und zwar nicht nur heute, sondern jeden Tag!“  (Sarah (19) Behindertenbegleiterin, Salzburg)

„Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist gut, reicht aber nicht. Es geht um die volle Gleichstellung (einhergehend mit einer Entschädigung der Opfer der homophoben Gesetzgebung der Vergangenheit). Andererseits haben viele trotz der existierenden Antidiskrimminierungsgesetze immer noch massive Probleme am Arbeitsplatz, von der Schule ganz zu schweigen." (Moritz (25), Sozialarbeiter, Graz)

„Nur einzelne Shitstorms regen vielleicht die öffentliche Diskussion an, doch die Lebensrealität mit denen so viele LGBTQI-Personen tagtäglich konfrontiert sind, ändert sich dadurch nicht. Nötig sind langfristige Kampagnen. Die Gewerkschaften sollten sich da mehr einbringen und aktiv gegen die Spaltung von Seiten der bürgerlichen Parteien ankämpfen. Wir brauchen Druck auf der Straße, in den Betrieben und Schulen. So hätten Betroffene eine Rückendeckung.“ (Jan (21) Pflegeschüler in Steyr, Oberösterreich)

„Homophobie hat ihre Wurzeln auch im herrschenden Gesellschaftssystem. Die traditionelle Familie dient der Stabilisierung dieses Systems. Volle Rechte werden wir also nicht nur durch mehr Infos und Appelle an die Toleranz erreichen, sondern durch den gemeinsamen Kampf auch gegen das herrschende kapitalistische System.“ (Berenike (23), Studentin, Wien)

Die Sozialistische LinksPartei (SLP) kämpft aktiv nicht nur gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie, sondern auch gegen Bildungs- und Sozialabbau, Lohnkürzungen und Arbeitslosigkeit. Wir sind immer dort, wo es darum geht das Frauenrecht auf Abtreibung vor den christlichen FundamentalistInnen zu verteidigen oder kämpfen für die Rechte von Flüchtlingen gegen die FPÖ. Nicht nur österreichweit, sondern auch international vernetzt im Committee for a Workers‘ International (CWI).

 

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