80 Jahre Oktoberrevolution. Teil I

Oktober 1917: Wenn das Volk „putscht“
John Evers

Simple Geister sehen historische Abläufe als die Taten großer (je nach dem) „guter“ oder „böser“ - Männer, selten auch Frauen. In dieser Tradition von „HistorikerInnen“ stehen Leute wie Hugo Portisch, die uns die Oktoberrevolution in Sendungen wie „Hört die Signale“, als einsamen Militärputsch von Lenin und Trotzki verkaufen möchten. Tatsächlich war der Sturz des Kapitalismus 1917 ein Prozeß der von Frauen und Männern getragen wurde: Von jenen Hunderttausenden die sich in der bolschewistischen Partei und den Arbeiter- und Soldatenräten - den Sowjets - organisierten.
Die Ereignisse im Oktober/November 1917 (je nachdem welche Zeitrechnung verwendet wird) waren jener Punkt an dem sich die einschneidensten politischen und sozialen Umwälzungen unseres Jahrhunderts ausdrückten. Die russische Revolution hatte nicht nur eine Vielzahl von Ursachen, Triebkräften und Entwicklungstufen. Ebenso vielfältig waren ihre Auswirkungen in Rußland selbst und auf internationaler Ebene.

Die Hintergründe

Zu Beginn dieses Jahrhunderts herrschten in Rußland - zumindest oberflächlich betrachtet - Verhältnisse wie im westlichen Europa des 17. Jahrhunderts. Ein Großteil der Bevölkerung waren AnalphabetInnen und lebte in bitterer Armut und Abhängigkeit vom Großgrundbesitz am Land. Eine allmächtige Kirche hielt die Menschen in Angst und Schrecken und stützte die Macht eines absolut regierenden Zaren und seines Hofstaats. Niemand hätte es damals für möglich gehalten, daß in diesem Land nur zwei Jahrzehnte später, die fortschrittlichsten politischen, sozialen und kulturellen Gedanken Massenunterstützung erhalten würden. Die über Jahrhunderte festgefügte Ordnung Rußlands wurde durch den weltweiten Umbruch, den die Durchsetzung der modernen kapitalistischen Produktionweise bedeutete, erschüttert. Rußland konnte sich den ökonomischen Einflüssen die aus dem Westen kamen, nicht verschließen. Spät, aber doch setzte um 1890 die Industrialisierung ein. Doch kein sich entwickelndes nationales Bürgertum war ihr Träger, sondern der Zar der eng mit ausländischem Kapital zusammen arbeitete. Es war eine Industrialisierung die völlig “von außen” kam: Sie begann nicht bei kleinen russischen Betrieben, sondern mit englischer und französischer Massenproduktion auf höchstem technischen Niveau. Zwei Welten prallten um die Jahrhundertwende aufeinander: Mittelalterliche Unterdrückung und Rückständigkeit und eine völlig neue Welt in einigen rasch wachsenden Städten.

Welchen Weg nach vorn?

Selbst die russische revolutionäre Sozialdemokratie, erst recht gemä-ßigte Kräfte, ging zu dieser Zeit davon aus, daß es in Rußland eine bürgerliche Revolution wie in Frankreich 1789 geben müßte. Das hätte die Lösung der Agrarfrage durch eine großzügige Landreform, die Ersetzung des schmarotzenden zaristischen Staates (er verbrauchte 80% der staatlichen Einnahmen!) durch eine moderne Verwaltung und die Verwirklichung demokratischer Grundrechte bedeutet. Das „einzige“ Problem bestand daran, daß es kein Bürgertum gab, daß in der Lage und bereit gewesen wäre, diese Grundprobleme der russischen Gesellschaft anzupacken. Anders als z.B. in Frankreich 1789 existierten in Rußland bereits riesige Betriebe, in denen sich der Hauptwiderspruch der modernen bürgerlichen Gesellschaft - zwischen ArbeiterInneklasse und Kapitalisten - deutlich ausdrückte. Ausländisches Kapital dominierte nicht nur die industrielle Produktion, sondern auch die Banken in Rußland und war damit eng mit dem verschuldeten Adel und Großgrundbesitz am Land verbunden. Niemand hatte ein Interesse an dieser Machtkonstelation gemeinsam mit ArbeiterInnen und Bauern etwas - gar auf revolutionäre Weise - zu verändern. Der Zar versuchte die wachsenden Widersprüche, Abhängigkeit und Ausbeutung durch westliches Kapital mittels seiner Armee zu lösen: Durch Repression im Inneren und den Versuch noch schwächere Länder zu unterwerfen und auszubeuten. Diese Versuche reichen vom russisch-japanischen Krieg, der Unterwerfung zahlreicher Völker und Nationen, bis zur verheerenden Teilnahme am 1. Weltkrieg. Tatsächlich gab es für Rußland auf kapitalistischer Grundlage keine Möglichkeit, die feudalen Fesseln abzuschütteln - ähnlich vielen Staaten der „3. Welt“ heute. Die vorhandenen Kräfte die an einer Umwälzung überhaupt Interesse entwickeln konnten, waren die wachsende aber immer noch kleine ArbeiterInnenklasse und die Masse der Kleinbauern.

Die „Ouvertüre“ 1905

Vor dem Hintergrund des russisch-japanischen Krieges und einer sich entwickelnden sozialen Krise, fand die Revolution von 1905 statt. ArbeiterInnen zogen damals unter Führung eines Geistlichen (!) mit einer Bittschrift zum Zaren - dieser ließ in die Demonstration schießen. Die Folge war eine revolutionäre Erhebung und die Bildung des Arbei-terInnenrats - Sowjet. Der Sowjet hatte sowohl praktische Aufgaben bei der Organisierung der Bewegung als auch des täglichen Lebens. Er war auch das überparteiliche Organ in dem die politische Auseinandersetzung der verschiedenen Strömungen und Richtungen stattfand. Die Hauptschwierigkeit der Revolution von 1905 bestand darin, in dieser monatelangen Auseinandersetzung mit der Regierung, die Bauern zu mobilisieren. Nach anfänglichen Zugeständnissen reagierte der Zar zunehmend mit Repression und antisemitischen Pogromen. Das Bürgertum unterstützte - verschreckt von der Wucht der politischen Massenstreiks - die Niederwerfung der Revolution und stellte damit klar, daß es niemals eine echte Veränderung billigen würde. Leo Trotzki, der Vorsitzende des ersten Sowjets, zog aus der Revolution von 1905 die Schlußfolgerung, daß das Bürgertum kein revolutionärer Faktor mehr sei und auch die Bauern nicht in der Lage wären eine führende Rolle bei einer Umwälzung der Gesellschaft wären. Eine künftige Revolution würde von den ArbeiterInnen initiiert werden, die versuchen müssen, die Masse der Bauern auf ihre Seite zu bringen. In seiner Theorie der „permanenten Revolution“ erklärte er weiter, daß die Revolution nicht bei bürgerlichen Aufgaben stehen bleiben könne, sondern sozialistischen Charakter annehmen würde. Diese Thesen sollten sich zwölf Jahre später bestätigen.

Der 1. Weltkrieg

Nach Jahren der Reaktion - tausende Revolutionäre mußten ins Exil, bzw. nach Sibirien - nahmen in den Jahren 1912 und 1913 die Streiks wieder zu. Der Beginn des 1. Weltkriegs verzögerte die revolutionäre Entwicklung. Die Mobilisierung der ArbeiterInnen und das Schüren von nationalistischer Hetze wurde in fast allen Staaten von den jeweiligen sozialdemokratischen Parteien unterstützt. Die internationale ArbeiterInnenbewegung war tot, die Sozialdemokratie war weltweit keine revolutionäre Kraft mehr. Nur damals noch relativ kleine Gruppen - wie zum Beispiel auch die russischen Bolschewiki - bildeten mit ihrer „Anti-Kriegs-Position“ eine Ausnahme. Das rückständige Rußland wurde in diesem Krieg von modernen Armeen der Gegner völlig aufgerieben. Sein einziger „Reichtum“ bestand in der Masse von zur Verfügung stehenden Menschen, deren Körper zu Millionen auf die Schlachtfelder geworfen wurden. Hunger und Not ließen die Kriegsbegeisterung nach wenigen Monaten verfliegen. Der Krieg hatte die Widersprüche soweit zugespitzt, daß der zaristische Hofstaat im Februar 1917 wie ein Kartenhaus zusammenbrach.

Die Februarrevolution

Eine Frauendemonstration von Arbeiterinnen einiger Textilbetriebe in Petrograd gegen die schlechte Versorgungslage, entwickelte sich am 23.2.1917 zum Massenstreik mit der Forderung „Nieder mit dem Krieg und dem Zaren“. Selbst der radikalste Teil der russischen Linken - die Bolschewiki sind von der Bewegung überrascht worden. Bereits zwei Tage später herrschte Generalstreik. Die Erinnerung an 1905 war noch wach, niemand glaubte an einen Kompromiß mit dem noch immer herrschenden Zaren Nikolaus. Die Entschlossenheit der ArbeiterInnen war sicher ein wesentliches Mittel, durch das die Disziplin in der Armee aufgebrochen werden konnte. Denn jetzt begannen die Soldaten ebenfalls zu meutern. Das Übergehen der Mehrheit der Petrograder Garnison - 150.000 Mann auf die Seite der Revolution - bedeutete das Ende für Nikolaus. Fünf Tage hat die Revolution gedauert, aber immerhin 1.315 Menschenleben gekostet.

Doppelherrschaft

In das politische Vakuum drangen zwei Kräfte: Auf der einen Seite bildeten sich wieder Sowjets, die die reale Macht ausübten, weil sie das Vertrauen der Bevölkerung besaßen. Die Sowjets waren von den Parteien der Menschewiki und Sozialrevolutionären dominiert, die nach wie vor der Meinung waren, Rußland durchlaufe eine Phase der bürgerlichen Revolution. Folgerichtig waren sie bestrebt, die revolutionären Aktionen zu einem Ende zu bringen und die gesamte Macht der Sowjets an die bürgerliche „provisorische Regierung“ zu übergeben. Die Bolschewiki vertraten, nach anfänglichem Zögern, ein völlig anderes - an die veränderte Lage angepaßtes - Konzept. Sie waren der Meinung, daß in Rußland der erste Schritt zu einer weltweiten sozialistischen Veränderung gesetzt werden müsse, daß es keine Zusammenarbeit mit den Bürgerlichen geben könne und „Alle Macht“ die ArbeiterInnen und Soldatenräte - die Sowjets - übernehmen müßten. Der aus dem Exil zurückgekehrte Partei-führer Lenin faßte das Programm in den “Aprilthesen” zusammen: Die „Übernahme der Kontrolle der gesellschaftlichen Produktion“ durch den ArbeiterInnendeputiertenrat. „Die Abschaffung der Polizei, der Armee, des Beamtentums“ und die „allgemeine Bewaffnung des Volkes. Wähl- und Abwählbarkeit für alle öffentlichen Funktionen und Entlohnung „nicht über dem Durchschnittslohn“ eines ArbeiterInnens. „Enteignung des gesamten adeligen Gutsbesitzes“, einen wahrhaft demokratischen Frieden „ohne Annexionen“ und die Schaffung einer neuen internationalen sozialistischen Bewegung. Es war ein Programm, daß sich in den kommenden Monaten anhand der allgemeinen Entwicklung bewähren mußte. Noch waren die Bolschewiki eine verschwindende Minderheit.

Die zentralen Probleme bleiben ungelöst

Zwischen Februar und Oktoberrevolution gab es 3 provisorische Regierungen. Keine stützte sich auf parlamentarische Wahlen, sondern ausschließlich auf die Duldung durch die Sowjets - solange in diesen Menschewiki und Sozialrevolutionäre die Mehrheit hatten. Keine war willens und in der Lage, die zentralen Fragen der russischen Gesellschaft, wie die Landfrage, anzupacken. Alle diese Regierungen wollten den Krieg fortsetzen, um den französischen und britischen Imperialismus nicht zu vergrämen und die Interessen der herrschenden Klasse zu wahren. Die Fortsetzung des Krieges schien auch als einzige Möglichkeit, die sozialen und politischen Forderungen der Massen weiter hinaus zu schieben und die Revolution zu ermatten. Die Sozialrevolutionäre und Menschewiki, die die linke Flankendeckung für diese Politik abgaben, begründeteten das mit der „Verteidigung der Revolution“ gegen den „preußischen Militarismus“. Doch die katastrophale Lage im Land und an der Front verschob das Kräfteverhältnis weiter nach links. Bereits am ersten Mai sah sich die bis dahin allein regierende bürgerliche Partei der Kadetten gezwungen „Versöhnler“ (Menschewiken und Sozialrevolutionäre) in die Regierung aufzunehmen. In den Sow-jets spiegelte sich diese Entwicklung wegen des immer noch großen Einfluß der „Versöhnlicher“ allerdings weniger wieder als auf der Straße. Während im Juni der Sowjetkongreß noch die Politik der Regierung absegnete, begannen Massendemonstrationen die das Ende des Krieges und alle Macht für die Sowjets forderten. Zu Julibeginn traten vier bürgerliche Minister zurück - eine spontane, bewaffnete Demonstration von Hunderttausenden wollte die Machtübernahme der Sowjets erzwingen. Die Bolschewiki waren gegen diese Demonstration - sie hielten den Zeitpunkt für verfrüht. Hätten die Bolschewiki „putschen“ wollen, wäre der Juli 1917 der günstigste Zeitpunkt gewesen. Sie lehnten aber die Illusion, durch einen Staatsstreich einer im gesamtgesellschaftlichen Vergleich schmalen Minderheit (selbst wenn sie bereits Hunderttausende zählte) den Kapitalismus stürzen zu können, ab. Tatsächlich war die Zeit noch nicht reif, die Illusionen in die „Versöhnler“ bei breiten Schichten noch zu verbreitet und der Einfluß der Regierung in entlegeneren Gebieten noch zu stark. Die Bewegung wurde niedergeschlagen. Die Bolschewiki - sie hatten trotz ihrer Skepsis die Demonstrationen unterstützt - wurden in die Illegalität gedrängt, ihre Druckerei zerstört, wichtige Persönlichkeiten verhaftet. All das geschah unter dem „sozialistischen“ Ministerpräsidenten Kerenski.

Zwischen Putsch & Revolution

In dieser Situation sah die Rechte die Möglichkeit, endlich „Ruhe und Ordnung“ herzustellen und mit dem Revolutionsspuk ein für allemal Schluß zu machen. Ihr war die Entwicklung schon viel zu weit gegangen - sie hatte die provisorischen Regierungen, samt Versöhlern, nur als notwendiges Übel akzeptiert, denen sie eigentlich nicht traute. Am 27. August fand eine Erhebung unter dem Oberkommandierenden der Armee, General Kornilow, unterstützt von Teilen der Kadetten statt. Das Ziel war die Errichtung einer Militärdiktatur. Kerensiki, Frankreich und England hatten von den Plänen bereits gewußt und diese gebilligt. Kerenski deshalb, weil er ernsthaft glaubte, daß er der neue Militärdiktator werden könne. Im letzten Moment mußte er nun die Sowjets mobilisieren und sogar die Bolschewiki legalisieren um seine eigene Verteidigung zu sichern. Kornilows Putsch endete in einer totalen Niederlage - die Autorität der Regierung war weiter gesunken, die der Bolschewiki gestiegen. Nicht nur ihr Programm schien sich in den Augen der Massen zu bewähren, sondern auch ihre Führung im praktischen Kampf. Die Bolschewiki begannen Mehrheiten in verschiedenen Komitees und Versammlungen zu gewinnen, vor allem aber im Petrograder Sowjet dessen Vorsitzender wieder Trotzki wurde. Zur selben Zeit desertierten Zehntausende von der Front und Bauern begannen, die reichen Gutsbesitzer zu vertreiben. Die Situation spitzte sich auf eine Frage zu: Würde eine friedliche Machtübernahme durch die Sowjets möglich sein?

Der Oktoberaufstand: Ein Verteidigungsakt

Die Bolschewiki drängten auf die sofortige Durchführung eines allrussischen Sowjetkongreßes. Die Versöhnler versuchten dieses Vorhaben mit allen Mittel zu torpedieren. Immer wieder wurde der Termin hinausgeschoben bis die Bolschewiki drohten, selbst einen Kongreß einzuberufen. Menschewiki und Sozialrevolutionäre setzten mit dem 25. Oktober 1917 den Termin fest. Gleichzeitig versuchte die Regierung wenige Tage vorher, die Verlegung von revolutionär gesinnten Truppenteilen der Petrograder Garnison an die Front. Zahlreiche Dokumente belegen, daß die Regierung sogar bereit gewesen wäre, Petrograd an die Deutschen preiszugeben, um sich so das Zentrum der Revolution vom Hals zu schaffen. Am 24.10 beschloß die Regierung das Ende des bolschewistischen Petrograder Sowjets. Zeitungen wurden verboten, Telefone abgedreht und Haftbefehle erlassen. Das Militärische Revolutionskomitee - der „bewaffnete Arm“ des Sowjets vereitelte diesen Anschlag und besetzte ohne Gewaltanwendung die wichtigsten Punkte der Stadt. Der Regierungssitz, das Winterpalais, wurde nach kurzen Kämpfen - es gab weniger als 1% der Toten der Februarrevolution - eingenommen. Der am nächsten Tag tagende Sowjetkongreß bestätigte mit 390 von 650 Stimmen die Rechtmäßigkeit der Absetzung der provisorischen Regierung und die Übernahme der Macht.

Die Dynamik der Entwicklung

So unspektakulär der Oktoberaufstand selbst war, so gewaltig waren seine Auswirkungen in Rußland und international. Sofort wurde ein demokratischer Frieden angeboten und eine Landreform beschlossen. Im ganzen Land begann eine Welle der Nationalisierung durch die lokalen Sowjets. Das Selbstbestimmungsrecht der Nationen wurde im früheren Völkergefängnis Rußland ausgerufen. Die wichtigste Auswirkung war allerdings die Wiedergeburt der internationalen revolutionären ArbeiterInnenbewegung. Die Bolschewiki verstanden die Revolution als ersten Schritt zu einer weltweiten sozialistischen Umwälzung. Sie wußten, daß es unmöglich war - wie Stalin später behaupten sollte - den Sozialismus in einem - noch dazu rückständigen - Land aufzubauen. Tatsächlich folgten revolutionäre Erhebungen in ganz Europa. Die Revolution in Europa wurde mit Hilfe der sozialdemokratischen Parteien niedergeschlagen. An der weiteren Entwicklung - von der Ermordung der deutschen Revolutionäre Liebknecht und Luxemburg bis zur Machtergreifung des Faschismus und autoritärer Regime in Ost- und Westeuropa - zeigte sich, was real die Alternative zur Revolution in Rußland gewesen wäre. Sowjet-Rußland selbst wurde 1918 mit Hilfe des westlichen Imperialismus in einen blutigen Bürgerkrieg gestürzt und blieb völlig isoliert. Diese Situation schuf die Vorraussetzungen für die spätere Bürokratisierung und Terrorherrschaft unter Stalin.

In der nächsten Ausgabe:

  • Die Auswirkungen der Revolution auf die internationale ArbeitInnenbewegung
  • Terror und Bürgerkrieg
  • Undemokratische Bolschewiki?
  • Was bleibt vom Oktober 1917






Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

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