System Change Not Climate Change - Kämpfen für eine sozialistische Alternative

Die internationale Klima-Kampagne des Committee for a Workers' International (CWI), dem die SLP angehört.
  1. Keine Zeit zu verlieren: Wir brauchen eine drastische Wende, das Ende der Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung und Plastikproduktion in den nächsten paar Jahren. Wir brauchen Lebensmittel, die weder den Planeten noch unsere Gesundheit zerstören. Dies erfordert sofortige qualitative Veränderungen bei der Herstellung von Energie, Lebensmitteln, Industrie- und Agrarprodukten, im Verkehr und im Wohnungsbau.

  2. Bedürfnisse statt Profite: Individuelle Lösungen sind nicht ausreichend für ein globales Problem. Die Mehrheit der Menschen auf dem Planeten hat einfach keine Wahl. Auch wenn wir alle unser Leben äußerst umweltfreundlich gestalten würde das bei weitem nicht ausreichen um das Problem zu lösen. Wir brauchen einen umfassenden öffentlichen Investitionsplan: in erneuerbare Energie, in hochwertigen, effizienten und kostenlosen öffentlichen Verkehr, in umweltfreundliches Bauen und Wohnen für alle, in Recycling- und Reparatureinrichtungen. All das ist mehr als bezahlbar - wenn sich nicht eine kleine Elite den von uns allen produzierten Reichtum angeeignet.

  3. Stoppt die 100 größten Klimakiller: Über 70% der industriellen Treibhausgasemissionen in den letzten drei Jahrzehnten wurden von 100 Unternehmen produziert. Aber Großunternehmen ignorieren Appelle oder Gesetze und die etablierten Parteien und Politiker*innen stehen auf ihrer Gehaltsliste. Wir können nur kontrollieren, was wir besitzen. Daher ist der erste Schritt, die großen Energieunternehmen sowie die großen Banken und die Großindustrie, Bau-, Verkehrs- und Agrarunternehmen aus den Händen der Kapitalist*innen in öffentliches Eigentum zu überführen.

  4. Im Dienste der Gesellschaft: Mit diesen Ressourcen ist eine Wissenschaft befreit von den profitbestimmten Grenzen des Kapitalismus möglich. Anstatt Milliarden in Subventionen für Kraftstoffunternehmen zu investieren, können wir ökologische Technologien und Materialien entwickeln. Jede und jeder hat das Recht auf einen gute Job und ein Leben ohne Armut, Unterdrückung, Verwüstung und Zerstörung. Die großen Unternehmen und ihre gewaltige Macht muss von der Arbeiter*innenklasse und der Gesellschaft als Ganzes demokratisch kontrolliert und verwaltet werden. Dadurch wird gewährleistet, dass keine Arbeitsplätze verloren gehen, sondern ohne Lohnverlust in gesellschaftlich nützliche umgewandelt werden.

  5. Planung statt Chaos: Programme für einen "Green New Deal" oder eine "Green Industrial Revolution" weisen in die notwendige Richtung. Aber wir müssen weiter gehen, über die Grenzen des kapitalistischen Systems hinaus. Anstelle der kapitalistischen Anarchie der Produktion für Profite müssen wir planen, wie wir die Ressourcen des Planeten nachhaltig nutzen können, um die Bedürfnisse der Mehrheit zu befriedigen.

  6. Gemeinsam streiken: Es sind die einfachen Menschen, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. Und es sind diese Menschen aus der Arbeiter*innenklasse, die die Macht haben, die Geschichte zu verändern. Wir müssen den Klimastreik der Jugendlichen fortsetzen; ihn erweitern, indem wir die Arbeiter*innenklasse und die Gewerkschaften ansprechen und uns in einem mächtigen Streik vereinen: einer Lahmlegung der kapitalistischen Wirtschaft. Dies zeigt auch das Potential, die ökonomische Macht in unsere Hände zu nehmen.

  7. Die Welt verändern: Die Menschen sind Teil des Ökosystems - der Kapitalismus nicht. Kämpfen wir gegen den Kapitalismus, um ihn durch eine Gesellschaft zu ersetzen, die auf Bedürfnissen und nicht auf Profiten basiert - eine demokratische sozialistische Gesellschaft! Mach einen echten Unterschied und schließ dich einer kämpfenden, internationalistischen, sozialistischen Alternative an.

Mehr Infos auf der Website des Committee for a Workers' International (CWI): http://worldsocialist.net/

Der Wahnsinn des Kapitalismus

Auch auf Facebook!

23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr