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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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04.03.2009SchülerInnen gegen SchmiedKategorie: Arbeitskämpfe, Österreich, BildungOffener Brief eines SchülersSehr geehrte Frau Bildungsministerin!Als Schulsprecher habe ich kürzlich Ihr Schreiben bezüglich der Arbeitszeitverlängerung für LehrerInnen erhalten. Darin versuchen Sie, diesen Angriff auf das Bildungssystem als notwendigen Schritt zu verkaufen, um die aktuelle Wirtschaftskrise zu bewältigen. Sie machen damit auf eindrucksvolle Weise klar, was hinter Phrasen wie „Die Kinder sind unsere Zukunft“ etc. steht. Nämlich rein gar nichts. Würde man diesen Satz nämlich ernst nehmen, würden nicht Milliarden in marode Banken geschoben werden und bei der Bildung, gespart werden. Anstatt aus Fehlern zu lernen, werden alte wiederholt, wird Geld in morsche Strukturen gesteckt und nicht dazu verwendet, ein besseres Bildungssystem aufzubauen. Eine solche Maßnahme bringt weder Schülern, noch Lehrern oder Eltern etwas, kurz niemandem, der/die unter Krise tatsächlich zu leiden hat. Sie schreiben, dass alle jetzt etwas dazu beitragen müssen, um die Krise zu überstehen, und doch sieht man eindeutig, auf wessen Schultern sie tatsächlich ausgetragen wird.
Diese Maßnahme ist für engagierte LehrerInnen wie für interessierte SchülerInnen ein Schlag ins Gesicht und ohne Zweifel ein Schritt in die falsche Richtung in dieser schwierigen Zeit. Deswegen unterstütze ich jegliche Maßnahmen, die von LehrerInnenseite kommen werden, um diese Verschlechterung zu verhindern. Nicht weil ich ein arbeitsfauler Schüler bin, sondern weil ich mein Recht auf Bildung wahrnehmen möchte. Die Wiener Schulreform der SPÖ von 1919 und die Reformen unter Kreisky bedeuteten entscheidende Verbesserungen für unser Bildungssystem. Kaum zu glauben, dass dieselbe Partei nun diese Errungenschaften sabotiert.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme, Sebastian Kugler, Schulsprecher des BG13 Fichtnergasse Kommentar? Mail an slp(at)slp.at |
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