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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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01.12.19987.Weltkongreß des Komitee für eine ArbeiterInnenInternationale (KAI)/Commitee for a Workers International (CWI)Kategorie: Amerikas, Europa, Politische Theorie, Asien, Afrika, International/CWIEine aktive Angelegenheit...Neben den Diskussionen über die „objektive Situation“ - über die Entwicklung der Weltwirtschaft und den Stand des Klassenkampfes - bildete der Erfahrungsaustausch über die Arbeit der verschiedenen Sektionen und Gruppen des CWI einen zentralen Punkt der Diskussion. Es ist nicht möglich, einen vollständigen Bericht zu geben, aber wir versuchen hier einige Beispiele für unsere Arbeit zu geben. GUS und UkraineIn den Staaten der ehemaligen Sowjetunion konnten die GenossInnen der „Linken Avantgarde" unter äußerst schwierigen Bedingungen in den letzten Jahren enorme Erfolge erzielen. Neben den „üblichen“ Problemen kommt hier noch der Faktor geheimdienstliche Überwachung und Verfolgung durch den Staat hinzu. Genossen des CWI wurden für ihre politische Arbeit bereits hinter Gitter gebracht, Genosse Sergej Kolokov starb an den Folgen der Mißhandlungen in kasachstanischen Gefängnissen. Unser Schwerpunkt war Jugendarbeit und hier v.a. antirassistische Arbeit, was angesichts erstarkender faschistischer Organisationen und einer antisemitischen „kommunistischen“ Partei dringend notwendig ist. In den letzten Monaten stellten die Berarbeiterproteste vor dem Weißen Haus einen Kernpunkt unserer Arbeit dar. Indischer SubkontinentUm mehr als das Vierfache gestiegen sind die Mitgliedszahlen von Dudiyora Horata (Arbeiterkampf) der Sektion in Indien, wo wir hauptsächlich gewerkschaftliche Arbeit machen. Wir waren an eine Reihe von Streiks beteiligt (Vorwärts berichtete), wie jenem der Busfahrer in Bangalore. Dieser richtet sich, wie eine Reihe von anderen sozialen Kämpfen, gegen Privatisierungsmaßnahmen. Darüberhinaus haben sich die GenossInnen an Kampagnen gegen die Atomtests, die 1998 von Indien und Pakistan durchgeführt wurden, und am Anti-Imperialistischen Forum führend beteiligt. JapanKokusai Rentai, ist die derzeit noch kleine Gruppe des CWI in Japan mit Schwerpunkt Osaka, die v.a. Gewerkschaftsarbeit macht. Momentan beteiligen sich die GenossInnen am Kampf um die Erhaltung eines Betriebes am Hafen, der vor zwanzig Jahren kurz davor war, in Konkurs zu gehen und seitdem über die Gewerkschaft von den Beschäftigten selbst verwaltet wird. Wir haben uns an einer Kampagne gegen ein steuergeldverschlingendes Prestigeprojekt in der Erdbebenstadt Kobe beteiligt, wo 300.000 Unterschriften gesammelt wurden. Weiters arbeiten wir unter den SprachschullehrerInnen, die von der Aufweichung der ArbeiterInnenrechte in Folge der tiefen Rezession besonders stark betroffen sind. Die Hauptforderung ist hier „Gegen Deregulierung und Aufweichung des Arbeitsrechts“. LateinamerikaEin kleiner Sprung über den stillen Ozean führt uns nach Brasilien, wo die GenossInnen von Socialismo Revolucinario als Strömung innerhalb der Partei der ArbeiterInnen (PT) aktiv sind. Ein Hauptteil unserer Arbeit liegt hier bei GymnasiastInnen und LehrerInnen. Vor allem die technischen Schulen waren von Kürzungsmaßnahmen von Cardoso und der Stadtverwaltung von Sao Paulo betroffen. In der Bewegung, die sich dagegen entwickelte spielten unsere GenossInnen eine zentrale Rolle und haben sich auch bei der SchülerInnengewerkschaft (UPES) eingebracht. Als Vorbereitung auf eine intensivere künftige Gewerkschaftsarbeit, intervenierten wir in Bewegungen in der Post, Metall- und Maschinenbauindustrie. USAIn den Vereinigten Staaten liegen die Hauptschwerpunkte der GenossInnen von Justice einerseits in San Francisco, wo wir in der ImmigrantInnenbewegung eine wichtige Rolle spielen und vorwiegend in der lateinamerikanischen Gemeinde arbeiten. Hier lebt der überwiegende Teil nichtregistrierter - und somit nicht wahlberechtigter - ArbeiterInnen. Wir haben hier bei den letzten Wahlen sehr erfolgreich selbst kandidiert und waren die einzigen, die das Thema „Wahlrecht" überhaupt angesprochen haben - wir gingen damit in die lokalen ArbeiterInnenvierteln und die Fabriken. Darüberhinaus arbeiten wir in den Gewerkschaften - z.B. den Teamsters - und in der neugegründeten Labor Party. AfrikaMit dem (vermeintlichen) Übergang der Diktatur in die Demokratie und den sich damit öffnenden Möglichkeiten wagten die nigerianischen GenossInnen den Schritt aus der Illegalität und riefen am 21. Juli auf einer öffentlichen Gründungsveranstaltung mit Medienpräsenz die Demokratische Sozialistische Bewegung (DSM) ins Leben. Darüber hinaus sind die GenossInnen aktiv in der Demokratiebewegung und haben neun VertreterInnen im Exekutivkomitee der Nationalen Bewusstseinspartei (NCP), einer radikal-bürgerlichen Partei, in der sie seit 1994 tätig sind, inklusive dem Vorsitzenden des Stadtkreises der Hauptstadt Lagos. Kommentar? Mail an slp(at)slp.atDieser Artikel stammt aus dieser Ausgabe der Zeitung Vorwärts |
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