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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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11.11.2009Nein zu Law&OrderKategorie: Oberösterreich, Polizei & JustizJustiz-Skandal nach Polizeiübergriffen am 1. Mai 2009 – Jetzt spenden!Die zunehmende Polizeirepression zeigt, wie der Staat mit KritikerInnen umgeht. Die Übergriffe der Linzer Polizei am 1. Mai 09 sind ein Beispiel dafür.Die Polizei ist damals mit unglaublicher Brutalität auf eine angemeldete antifaschistische 1. Mai Demonstration losgegangen. Heute wissen wir, dass dieser brutale Polizeieinsatz angeordnet und „von oben“ erwünscht war. Nun hat die SPÖ ganz bewusst den Law&Order FPÖ-Rechtsaussen Detlev Wimmer in Linz zum Sicherheitsbeauftragten gemacht. Schon bisher sind die Behörden gerade in Oberösterreich durch Härte gegen AntifaschistInnen und Milde gegen Neonazis aufgefallen. Nun ist v.a. in Linz mit Schikanen gegen alle, die die FPÖ kritisieren bzw. dieser nicht “gefallen” zu rechnen. Polizeiwillkür am Beispiel 1. MaiAm 1. Mai wurde in Linz ein Teil der demonstrierenden AntifaschistInnen (unter dem Vorwand diese hätten sich vermummt – Fotos beweisen das Gegenteil) willkürlich eingekesselt und am Weggehen gehindert. Der Rest solidarisierte sich mit den Eingekesselten. Über die Brutalität und die Verhaftungen wurde vielfach in den Medien berichtet. Die SLP ist Teil des „Bündnis gegen Polizeigewalt“ und führt seither eine Kampagne gegen Polizeigewalt durch. Im Zuge dieser Aktionen haben Rosa Ziegler und Michael Gehmacher beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) Oberösterreich Beschwerde eingelegt. Polizeirepression nimmt zu – der 1. Mai war nur der AnfangMit dem Vorgehen der Polizei wurden nicht nur Menschen verletzt und misshandelt, sondern auch die Demonstration, die das Ziel hatte einen geplanten Naziaufmarsches der NVP zu verhindern, wurde de facto verunmöglicht (während die Polizei auf die AntifaschistInnen einprügelte konnten Nazis am 1. Mai durch Linz ziehen und sogar einen Stand der Kinderfreunde angreifen). Repression nimmt zuDies war gerade im Zeiten der Wirtschaftskrise ein klares Signal der Staatsgewalt. Wir sehen eine Zunahme staatlicher Repression – die Verhaftungen und Anklagen wegen §278 gegen TierschützerInnen, die Brutalität gegen eine antifaschistische Demonstration etc.. Bevor es auch in Österreich zu vermehrten Protesten als Folge der wachsenden sozialen Probleme kommt wird signalisiert: Brav sein, sonst gibt’s Probleme. Auf allen Ebenen findet eine Aufrüstung des Staates statt: Überwachungskameras, mehr PolizistInnen, neues Gerät fürs Bundesheer. Verkauft soll uns dass alles mit “mehr Sicherheit” werden. Über die Medien und “Sicherheitsberichte” wird ein Bild von ständiger Bedrohung gezeichnet, dass stark übertrieben ist und nur ein Ziel hat: die staatliche Aufrüstung zu rechtfertigen. Die SLP fordert:
Nein zu Law&OrderFekter,Wimmer &Co. stehen für mehr Law&Order. AntifaschistInnen, Linke und GewerkschafterInnen stehen immer stärker im Visier der etablierten Politik. KritikerInnen und v.a. AktivistInnen sollen mit allen Mitteln - Einschüchterung, Gewalt & Strafen - mundtot gemacht werden. Die SLP setzt daher ihre Kampagne gegen Law&Order fort. Kommentar? Mail an slp(at)slp.atDieser Artikel stammt aus dieser Ausgabe der Zeitung Vorwärts |
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