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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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01.12.2009Weltklimagipfel in KopenhagenKategorie: Naturkatastrophen/ÖkologieUmwelt“schutz” im KapitalismusMit dem Weltklimagipfel in Kopenhagen von 6. bis 18. Dezember stellt sich wieder einmal die Frage, was sich denn nun in den letzten Jahren verbessert hätte. Zeigen die im Kyoto-Protokoll festgelegten Maßnahmen eine Wirkung? Ist der Ausstoß von Treibhausgasen tatsächlich wie erhofft zurückgegangen? Die Antworten sind leider Nein. Grund dafür ist die kapitalistische Marktwirtschaft, da selbst in Klimafragen der Profit die größte Rolle spielt. Ein Beispiel wäre der Emissionsrechtehandel. Handel mit Umweltschutz funktioniert nichtSo werden jährlich eine (offiziell) begrenzte Anzahl an Emissionszertifikaten von der jeweiligen Regierung an Firmen verteilt oder versteigert (!), die diese Firmen berechtigen, eine gewisse Menge an Treibhausgasen zu produzieren. Weiters können Firmen, die ihre Emission zurückgeschraubt haben, ihre überschüssigen Zertifikate an andere Firmen verkaufen. Die kapitalistische Logik dahinter: Firmen, die ihre Emission zurückschrauben, werden „belohnt“, indem sie ihre Zertifikate teuer verkaufen können, Firmen, die dies nicht tun, und noch zusätzliche Zertifikate kaufen müssen, werden eben so „bestraft“ – was zu einer allgemeinen Abnahme der Treibhausgasemission führen sollte. MassendemonstrationenDie allgemeine Unzufriedenheit mit dieser Tatsache zeigt sich auch durch eine Massendemonstation, die für den 12. Dezember in Kopenhagen angesetzt ist. Organisationen und auch Einzelpersonen aus nahezu allen Ländern reisen extra zu der Demonstration nach Kopenhagen, um ihren Unmut über den Wahnsinn der Herrschenden kundzutun. Darunter auch das CWI – das Komitee für eine ArbeiterInneninternationale -, dem auch die SLP angehört. In Kopenhagen am Gipfel wird wieder einmal nichts für die Umwelt herauskommen. Wir - die „kleinen Leute“ - müssen uns organisieren und wehren gegen einen Umwelt”schutz” der Reichen und Mächtigen. Solange eine Profitwirtschaft regiert, gibt es keinen wirklichen Umweltschutz und keine Nachhaltigkeit - das haben die Gipfel der Vergangenheit gezeigt. Kommentar? Mail an slp(at)slp.atDieser Artikel stammt aus dieser Ausgabe der Zeitung Vorwärts |
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