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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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01.12.2009Metallerabschluss: 1,5 % sind ein HohnKategorie: Betrieb&Gewerkschaft, ÖsterreichDie geballte Faust bleibt in der Tasche"Wir haben einen guten Abschluss unter schwierigen wirtschaftlichen Voraussetzungen erreicht" (Metaller-Vorsitzender Rainer Wimmer). Warum sich die Gewerkschaftsführung freut, lässt sich nur vermuten. Freuen sie sich, weil sie die Wirtschaft wieder tatkräftig unterstützt haben, oder weil sie auch dieses Jahr um Kampfmaßnahmen herum gekommen sind? Sie würden so etwas natürlich nicht zugeben, da sie ja die 1,5 %„ erkämpft“ haben, und dieses mickrige Ergebnis auch noch als Erfolg verkaufen. 1,5 % dürfen nicht richtungsweisend sein!Jahr für Jahr wird betont, wie wichtig der Metallerabschluss ist, und dass er richtungsweisend für alle nachfolgenden KV-Verhandlungen ist. Die meisten ArbeitnehmerInnen werden mir wohl zustimmen, dass wir hoffen, dass mit dieser Tradition spätestens jetzt endgültig gebrochen werden muss. Denn 1,5 % sind für jede Branche eine Zumutung! Protest von Unten organisieren!Die Kinder- und JugendbetreuerInnen zeigen seit einigen Wochen, dass auch ohne offizielle ÖGB-Unterstützung Tausende auf die Straße gehen um für ihre Rechte zu kämpfen. Die Metallergewerkschaft war zwar unter dem Druck der Studierendenproteste und der Mitgliedschaft gezwungen, Zähne zu zeigen, hat dann aber wieder einem faulen Kompromiss zugestimmt. Der Schulterschluss mit den Studierenden war ein richtiger und wichtiger Schritt - aber die eigene Mitgliedschaft wurde kaum mobilisiert. Das dicke Ende kommt nochNicht zuletzt ist die Sache bei den Metallern ja auch noch nicht vorbei: Die Gewerkschaft hat schließlich zugestimmt, demnächst über Flexibilisierungsmaßnahmen zu verhandeln. Es ist zu befürchten, dass die magere Erhöhung bei den nächsten Verschlechterungen bei der Arbeitszeit (Stichwort: längere Durchrechnungszeiten = Wegfall von Überstundenzuschlägen) aufgefressen ist. Gerade hier gilt es schon jetzt ein deutliches Veto einzulegen und Widerstand vorzubereiten! Kommentar? Mail an slp(at)slp.atDieser Artikel stammt aus dieser Ausgabe der Zeitung Vorwärts |
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