November 2000

Nigeria:
Für Einheit und Sozialismus

Als Folge der sozialen Probleme häufen sich in Nigeria die ethnisch motivierten Gewalttaten und Morde. Die Zivilregierung, die der jahrzehntelangen Militärdiktatur gefolgt ist hat an Korruption, Ausbeutung und Unterdrückung nicht viel geändert. Es wird weiter privatisiert und soziale Dienste wie Gesundheitswesen und Bildung werden kommerzialisiert – mit verheerenden sozialen Auswirkungen für die Massen, die sich dann häufig in ethnischen Konflikten entladen. Die DSM, die nigerianische Schwesterorganisation der SLP, beschränkt sich daher nicht auf moralische Appelle, sondern fordert ein massives öffentliches Investitionsprogramm in Straßen, Wohnungen, Gesundheits- und Bildungswesen. Die DSM steht auch innerhalb der Gewerkschaften für die Zusammenarbeit aller arbeitenden Menschen und gegen ethnische Spaltungen. Ihr Programm reicht von demokratischen Rechten über demokratische, selbstorganisierte Verteidigungskomitees auf regionaler Ebene bis zu einer Regierung der ArbeiterInnen und der armen BäuerInnen.

 
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