März 2000

Irland: Nein zur Privatisierung

Drogheda ist eine Kleinstadt mit 30.000 EinwohnerInnen im Nord-Osten der Republik Irland. Die Müllabfuhr sollte privatisiert und eine neue Steuer für die Einwohner eingehoben werden. Den Beschäftigten wurde erklärt, sie würden schon neue Jobs finden. Darauf traten sie in den Streik und ein Komitee wurde gegründet "Drogheda Residents Against Bin Charges and Privatisation" (EinwohnerInnen von Drogheda gegen Müllgebühren und Privatisierung). Bei einem Treffen des Komitees kamen 1000 Menschen. Joe Higgins, Parlamentsabgeordneter der irischen Schwesterpartei der SLP, der Socialist Party, berichtete über die Erfolge in Dublin gegen den Versuch, eine neue Wassersteuer einzuführen. Auch in Belgien sind Mitglieder des CWI gegen neue Müllgebühren aktiv. Und in einer anderen irischen Stadt, in Bray, konnte die Privatisierung durch einen Streik und Demonstrationen verhindert werden.

 
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