![]() | Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
Die Regierung will die Krise auf dem Rücken der Beschäftigten austragen. Während Milliarden in marode Banken gesteckt werden – die in Folge wieder Rekordgewinne schreiben – wird gleichzeitig im öffentlichen Dienst gekürzt.
Für die nächsten zwei Jahre sollen den Salzburger Landesbeschäftigten Nulllohnrunden aufgezwungen und die ihnen zustehenden Biennalsprünge ausgesetzt werden. Letztlich laufen all diese Maßnahmen auf Lohnraub hinaus – das ist absolut inakzeptabel.
Die Angriffe in Salzburg sind erst der Anfang. Bei den bevorstehenden Herbstlohnrunden werden Regierung und UnternehmerInnen alles daran setzen Nulllohnrunden oder minimale Lohnerhöhungen durchzusetzen. Die Wut der KollegInnen in den Krankenhäusern, den Ämtern, etc. ist absolut gerechtfertigt. Sie haben weder Milliarden verspekuliert noch sind sie verantwortlich für geringere Steuereinnahmen – es kann nicht sein, dass sie für die Krise bezahlen müssen. Die Angriffe der Landesregierung müssen unbedingt gestoppt werden!
Am Donnerstag, den 03. September kündigte die Gewerkschaft Streikmaßnahmen an für den Fall, dass die nächste Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag scheitern wird. Das ist gut so! Letztlich sieht sich die Landesregierung wohl gezwungen ihre Angriffe gegen die Beschäftigten aufrecht zu erhalten – den Beschäftigten bleibt also auch nichts anderes übrig als aktiv ihre Rechte zu verteidigen. Das geht letztlich nur mit entschlossenem Widerstand bis hin zu Streiks!