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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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15.01.2010WIE wir BZÖ/FPÖ/FPK erfolgreich bekämpfen können!Kategorie: Rechtsextremismus/Faschismus, KärntenDie orange-blauen Privilegienritter liefern in den letzten Wochen eine Show ab, mit der sie locker diverse Kaberett-Preise gewinnen würden. Spassig - aber das ändert nichts daran, dass von diesem rechtsextremen Lager eine enorme Gefahr ausgeht. Denn trotz unklarer Verhältnisse bedeutet die aktuelle Krise WEDER den Niedergang NOCH das Ende des Rechtsextremismus. Schon bei der Spaltung in BZÖ und FPÖ hatten manche gehofft, das Problem wäre damit gelöst - weit gefehlt. Eine ähnliche Gefahr der Unterschätzung besteht auch heute. Daher ist es nötig, sich die Frage zu stellen: WIE können wir den Rechtsextremismus wirksam bekämpfen und wie können Alternativen aussehen. Alles orange-blau-braun in Kärnten?Viele ÖsterreicherInnen glauben, dass alle KärntnerInnen rechts sind. Das Bild ist falsch. Es gibt historisch andere Beispiele, wie die Kärtner PartisanInnen, aber auch aktuelle wie GewerkschafterInnen und Jugendliche, die sich gegen den BZÖ-Feudalismus, gegen Ullrichsberg&Abwehrkämpferbund wehren. Ende 09 sind in mehreren Demonstrationen knapp 2000 Menschen auf die Strasse gegangen um gegen die aktuelle Landesregierung zu protestieren. Es gibt einen massiven Wunsch nach “etwas Neuem”. Sind Neuwahlen eine Lösung? Leider nein...Vor allem von SPÖ und Grünen wird versucht, Neuwahlen durch zu setzen. Zweifellos hat die jetzige Regierung jegliche Glaubwürdigkeit und Berechtigung verloren. ABER: die anderen etablierten Parteien sind nur marginal besser. Sie sind durchwegs nicht in der Lage, die anstehenden Probleme zu lösen. Der landeskaiserliche Habitus von Haider & Co. hat seine Wurzeln in ebendieser Politik der SPÖ. Auch die anderen etablierten Parteien haben viele der Schritte der BZÖ-Regierung mitgetragen. Und die wesentliche Message von SPÖ und Grünen auf den von ihnen initiierten Demonstrationen war “wir wissen besser, wo und wie wir sparen können”. Das ist eine DROHUNG angesichts der Politik die SPÖ und Grüne in anderen Bundesländern bzw. im Bund betreiben. Nulllohnrunde und Diskriminierung von MigrantInnen durch die SPÖ in Salzburg. Privatisierung, Kürzungen im Gesundheitswesen und Subventionen für Rechtsextreme durch die Grünen in Oberösterreich. Die Hetze der SPÖ-Burgenland gegen AsylwerberInnen unterscheidet sich nicht von jener des BZÖs in Kärnten. Neuwahlen würden zwar wahrscheinlich das BZÖ aus der Regierung hiefen, aber an der realen Politik für MigrantInnen, Jugendliche, ArbeitnehmerInnen und sozial schwache würden sie kaum etwas ändern. Antirassismus - JA, aber wie?Angesichts des Einflusses von rechtsextremen Verbänden gerade in Kärnten ist antirassistische Arbeit besonders wichtig - und besonders schwer. Die SLP ist inKärnten eine junge Organisation. Aber wir haben in vielen Teilen Österreichs viele erfolgreiche antifaschistische und antirassistische Aktivitäten durchgeführt. Dabei waren ein paar Kernpunkte immer wichtig:
Die Krise von BZÖ/FPÖ/FPK in Kärnten ist auch eine Chance - endlich etwas wirklich Neues aufzubauen. Eine sozialistische Kraft die so dringend notwendig ist!
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