Famoser Auftakt der "Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften"Bericht von der Konferenz vom 13. Oktober 2003 |
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Einladung zur Konferenz und ein bisschen Hintergrundinfo findet sich [hier] Über 60 Gewerkschafts-AktivistInnen und BetriebsrätInnen aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der ersten Konferenz der "Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften" teil. Gleich am Beginn stand die Solidarität mit den von Regierung, Management und Medien attackierten KollegInnen bei AUA und ÖBB! Am Podium saßen Robert Wurm, Betriebsratsvorsitzender beim Postbus, Peter Gugerell, Betriebsrat von AUA-Bord, Barbara Nowikow, Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) und Harald Mahrer (SLP) für die überfraktionelle Plattform. Die Diskussion umfasste aktuelle Erfahrungen aus Arbeitskämpfen sowie Strategie & Ziel, die Gewerkschaften in wirklich kämpferische und demokratische Organisationen zu verwandeln. KollegInnen sollen über Branchen- und Fraktionsgrenzen hinweg zusammen gebracht werden, um Widerstand und praktische Solidarität zu organisieren. Dadurch kann Druck auf die ÖGB-Führung aufgebaut werden, die ihrer Aufgabe nicht nachkommt. Verzetnitsch und Co. haben bisher vor den Attacken von Regierung und Unternehmer kapituliert. Auch die Entwicklung einer inhaltlichen Alternative zu Sozialraub und Lohnkürzungen wird zu den Aufgaben gehören. Die Politik der ÖGB-Führung in den letzten Monaten hat gezeigt, dass die Hoffnung auf "Verhandlungslösungen" und Inkonsequenz im Kampf zu Niederlagen für die ArbeiterInnenbewegung führt. Fundamentale soziale und demokratische Rechte sind unter Beschuss: Unternehmer und Regierung wollen den Lebensstandard der ArbeitnehmerInnen generell absenken, um angesichts der internationalen Krisen des Kapitalismus ihre Profite zu sichern. Um die Angriffe leichter durchführen zu können, werden zusehends auch die Gewerkschaften frontal attackiert. Im Fall des AUA-Streik mittels einer skandalösen "Einstweiligen Verfügung" und "Schadensersatzklagen". Um diese Angriffe zu stoppen, ist ein Kurswechsel des ÖGB nötig. Die Wieder-Verankerung einer kämpferischen und demokratischen Tradition im ÖGB wird maßgeblich von der Entwicklung dieser Plattform und ihrer AktivistInnen abhängen. Die SLP hat diese Plattform mit-initiiert. Wir begrüßen die Tatsache, dass KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Zugängen der ArbeiterInnenbewegung Diskussion und Aktion verbinden. Im Zuge von Zusammenarbeit und praktischen Erfahrungen werden sich die Methoden durchsetzen, die für die gesamte ArbeiterInnenschaft und Arbeitslose am wirkungsvollsten sind. mehr Informationen zur Plattform: Labournet-Austria, labournetaustria@utanet.at | |||