Home

Sozialistische LinksPartei

österreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI)

Ihr da oben - wir da unten

ist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.at

Taggelderhöhung – klingt doch gut, oder?

31.01.2012

Quelle: AG Selbst/Organisierung von Flüchtlingen, 9.1.2012

Das Innenministerium hat vor das Taggeld, welches Flüchtlinge erhalten zu erhöhen; von 17 auf 19 EUR. Nachsatz: „Unter der Bedingung, dass die Menschen das Geld nicht an ihre Familien überweisen.“ Abgesehen davon, dass mit diesem Nachsatz der Druck auf AslywerberInnen erhöht wird, und die Möglichkeit sich um die Familie zu kümmern quasi per Verordnung eingeschränkt wird, wird damit suggeriert Flüchtlinge bekämen täglich 17 bzw. 19 Euro (und das wäre soo viel dass sich noch viel an Überweisung ausginge). Doch das stimmt so nicht. Bei dem „Taggeld“ handelt es sich um einen „Tagsatz“. Das heißt, die Einrichtung in der ein Flüchtling untergebracht ist, erhält pro Tag diesen Betrag für diesen Flüchtling. Fünf Euro sind Essensgeld: Wenn in der Einrichtung gekocht wird, wird der Betrag einbehalten, wenn nicht, wird der Betrag ausbezahlt. Der Rest des Geldes wird für Miete, Personal etc. aufgewendet. Fazit: Ein/E Alsywerber/In sieht von diesem Geld maximal fünf Euro. Tatsächliche Bargeldleistungen wurden das letzte Mal vor mehr als 12 Jahren erhöht.

Pensionen verschwinden

31.01.2012

Quelle: Die Alternative 10/11

Die Sache mit der Pension. Jeder Mensch will natürlich auch im Alter gut leben können. Viele sorgen sich mit Recht um ihre Pension. Die zu erwartenden Pensionen sind oft gering. Da setzen Menschen auf private Vorsorgemodelle oder erhoffen sich durch betriebliche Pensionen eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage. Doch das ist nicht der Fall: Seit mittlerweile zwölf Jahren erhielten nie mehr als 50 Prozent der Pensionsberechtigten den Wert ihrer Betriebs- oder Privatpension. Und die Summen der staatlichen Förderung für diese privaten Vorsorgemodelle sind enorm. 2008 lagen die Förderungen für betriebliche und private Pensionsvorsorge bei 1,36 Milliarden Euro – demgegenüber wurden jedoch nur 460 Millionen Euro an Leistungen ausbezahlt.

Ausgaben eines Haushalts in Österreich

13.12.2011

Quelle: Statistik Austria

Rund 50 Prozent des Einkommens eines Haushalts werden von drei Posten bestimmt: Wohnen (und Heizung), Auto und Essen – bei durchschnittlichen Haushaltsausgaben von 2910 Euro im Monat.

Gewalt gegen Frauen

13.12.2011

Quelle: gewaltlos 04/2011

Jede fünfte Frau, die in Österreich in einer Beziehung lebt, wird Opfer von Gewalt. Wobei der Bildungsstand, das Einkommen, die Religion oder das Alter nicht von Belang sind, ob man Opfer von Gewalt wird. Bei Mädchen und Frauen zwischen 15 und 44 ist Gewalt (von einem Mann ausgehend) die häufigste Ursache von Verletzungen bzw. tödlichen Verletzungen, häufiger als Krankheiten, Unfälle oder Kriege zusammen!

Neues von der Telekom Austria

13.12.2011

Quelle: gpf compact, Nr. 9-10/11

Die Telekom erbringt insgesamt 2 Prozent der österreichischen Gesamtwirtschaftsleistung – bei einer Privatisierung würden Arbeitsplätze (dzt. 50.000) verloren gehen, und auch der Gewinn in andere Kassen als in staatliche fließen. Tatsache ist aber auch, das die Telekom genauso kapitalistisch agiert wie jeder normale Betrieb. Die Gehalt der „normalen“ MitarbeiterInnen und jene der ManagerInnen liegen weit auseinander und die Beschäftigten und KundInnen müssen für die Profite brennen. So stellen wir uns Verstaatlichung nicht vor!

Und es tut sich dubioses: 18 Millionen hat die Telekom für diverse Aufträge ausgegeben. Bis Licht in die Sache gekommen ist, hat das Geld offenbar nicht gefehlt. Zum Vergleich: eine Gehaltsrunde kostet im Jahr durchschnittlich 13,5 Millionen.

Forbes und die Liste der Superreichen

13.12.2011

Quelle: www.fairteilen.at

Der Kreis hat sich in den letzten zwei Jahren doch gehörig erweitert. Immerhin 200 DollarmilliardärInnen mehr dürfen sich zu diesem exklusiven Club zählen. Trotz Krise, trotz angeblichen „über die Verhältnisse“ leben von Millionen Menschen, die nicht einmal einen Bruchteil dieser Beträge jemals auf ihrem Bankkonto sichten werden. Und die reichsten sind: Telekommunikations-Unternehmer Carlos Slim-Helu, Bill Gates und Warren Buffett.

Bei AMAG und VERBUND steigen die Gewinne

07.12.2011

Quelle: Profil 45/2011

Dass angeblich kein Geld für z.B höhere Löhne da ist, wird, wenn man sich die neuesten Ergebnisse von AMAG und VERBUND ansieht einmal mehr unglaubwürdig. Die AMAG (Aluminiumherstellung) konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent steigern – dieser liegt bei 628 Millionen Euro. Und der Verbund erwartet ein Betriebsergebnis von 800 Millionen Euro (Aufwertungsgewinne sogar eine Milliarde Euro).

Psychische Erkrankungen in Österreich

07.12.2011

 

Zirka 840.000 Menschen in Österreich bekamen 2009 (akutelle Daten) Psychopharmaka verschrieben. Vor allem Antidpressiva, was in etwa zwei Drittel der verschriebenen Medikamente ausmacht. In einem Bericht des Gesundheitsministeriums wird davon ausgegangen, dass 6,7 Prozent der Männer und 10,9 Prozent der Frauen bereits mindestens einmal in ihrem Leben schon unter Depressionen oder chronische Angstzuständen gelitten haben. „Kassenleistungen“ auf Grund von psychischen Problemen nahmen ca. 900.000 Menschen in Anspruch. Von 2007 bis 2009 sind die Krankenstände wegen psychischer Probleme um 22 Prozent gestiegen. Für rund 30.000 Menschen jährlich bedeutet ihre Erkrankung die Invaliditätspension. Das die psychischen Erkrankungen zunehmen liegt auch am steigenden Stress in Ausbildung und Beruf sowie den - krisenbedingt immer stärkeren - Zukunftsängsten!

Haben auch Sie 59.346 Euro auf dem Bankkonto?

07.12.2011

Quelle: Heute

Laut dem Allianz "Global Wealth Report" liegt Österreich beim Pro-Kopf-Geldvermögen auf dem 18. Platz. Im Schnitt liegt das Pro-Kopf-Vermögen in Österreich bei 59.346 Euro. Theoretisch ist das natürlich sehr fein – nur wo ist das Geld? Die wenigsten verfügen über ein derartiges Vermögen - oder haben Sie 59.346 Euro auf dem Bankkonto? Und: Als eines der 20 reichsten Länder der Welt muss daher im Gesundheits- und Sozialbereich gespart werden? Absurd. Denn das nötige Geld gibt es ja tatsächlich! Es liegt auf den Bankkonten und in den Stiftungen einer reichen Minderheit.

So reich sind die reichsten Adelshäuser der Welt!

07.12.2011

Quelle: Heute

Hier die Top 12 der reichen Royals:

  • Platz 1: Unangefochten König Bhumibol Adulyadej von Thailand mit einem satten Vermögen von 30 Milliarden Dollar
  • Platz 2: Der Sultan von Brunei besitzt 20 Milliarden Dollar.
  • Platz 3: Saudi-König Abdullah bin Abdul Aziz al-Saud liegt mit 18 Milliarden Dollar auf Platz 3.
  • Platz 4: Khalifa bin Zayed El Nahyan (VAE) hat 15 Milliarden $auf der Bank.
  • Platz 5: Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein - er besitzt 3,5 Milliarden Dollar.
  • Platz 6: Scheich Mohammed al Maktoum aus Dubai hat 4,5 Milliarden $.
  • Platz 7: König Mohammed VI. aus Marokko ist 2,5 Milliarden $schwer.
  • Platz 8: Der Emir von Katar, Hamad bin Khalifa Al Thani, hat 2,4 Milliarden $.
  • Platz 9: Prinz Albert II. von Monaco verfügt über eine Milliarde Dollar.
  • Platz 10: Prinz Karim Aga Khan (Oberhaupt der Ismailiten) hat 800 Millionen $.
  • Platz 11: Sultan Quaboos aus dem Oman. Vermögen: 700 Millionen $.
  • Platz 12: Die britische Queen Elizabeth II. hat 450 Millionen Dollar. 

Sie sehen Artikel 1 bis 10 von 468

1

2

3

4

5

6

7

vor >

SLP-Logos/Bilder in Druckauflösung | Spendenkonto PSK 8812.733 BLZ 60.000
Sozialistische LinksPartei | Impressum | 01/524 63 10 | slp@slp.at