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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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Ihr da oben - wir da untenist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.atStudieren als Nebenjob09.03.2010Die Tageszeitung Kurier titelt am 20.Februar diesen Jahres: Studenten: Depressiv und überarbeitet – die Studierenden Sozialerhebung 2009 zeigt tatsächlich ein massiv drastisches Bild. Von wegen „faule Studenten, die nix hackeln“ - 62% der Studierenden arbeiten, und das im Schnitt 19,7 Stunden – damit reduziert sich aber der mögliche Aufwand fürs Studieren – und die Wochenarbeitszeit steigt dennoch; Studenten arbeiten rund 30,3 Stunden wöchentlich für die Uni. Das wirkt sich auf die Gesundheit der Studierenden aus: 61% geben an, an psychischen Belastungen zu leiden, 86% unter Leistungsdruck und Versagensängsten. Studi sein ist teuer08.03.2010StudentIn zu sein wird auf vielen Ebenen immer schwieriger. Zirka 10% aller Studenten wohnen in Studentenheimen - Jeweils ein Fünftel allein oder in einer WG oder leben bei den Eltern – das ist noch immer die günstigste Variante – denn StudentInnen zahlen, wenn sie nicht im Elternhaus wohnen, durchschnittlich € 318,- im Monat. Armut in Wien08.03.2010Jede/R Sechste in Wien hat im Monat um die €912,- zur Verfügung – oder sogar weniger. 250.000 Menschen sind armutsgefährdet – 75.000 davon Kinder. 100.000 erhalten Sozialhilfe. Die absolute Zahl der Arbeitslosen in Wien liegt bei 83.000 Personen (9,8%), das ist ein Plus von 4,8% - diesen 83.000 Arbeitslosen stehen 5200 offene Stellen gegenüber, im Falle der Lehrstellen kommen auf 1100 Jugendliche 300 offene Lehrplätze. Kirche und Missbrauch08.03.2010Manche werden sich vielleicht noch erinnern – Groer, Krenn und die Vorkommnisse im Priesterseminar – Missbrauch und Misshandlung von Kindern durch Amtsträger der Kirche in Österreich. In Irland war es 2009, als aufgedeckt wurde, dass vier Bischöfe in Dublin Priester geschützt haben, die 300 Kinder missbraucht haben sollen, in einem Zeitraum von fast 30 Jahren (1975 bis 2004). Der neueste ans Tageslicht gekommene Fall ist in Deutschland in einem Gymnasium, dem Canisius Kolleg. Mittlerweile sind 100 Fälle bekannt geworden, jedoch scheinen es lange noch nicht alle zu sein. Und das gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit für die gesamten Fälle von Missbrauch in kirchlichen Institutionen – wir sehen die Spitze des Eisbergs. Ein Grund mehr, Religionsunterricht aus öffentlichen Schulen zu verbannen. Kindergeld nur mit Deutschkurs?08.03.2010Nicht, dass Deutschkurse eine schlechte Sache wären – ganz im Gegenteil; aber die Ideen, die der VP-Minister Spindelegger jetzt auspackt, gehen in eine eindeutige Richtung. Spindelegger will den Erhalt des Kindergeldes und der Familienbeihilfe für Migrantenfamilien an den Besuch von Deutschkursen koppeln. Und fährt damit weitgehend auf FPÖ-Linie. Da heißt: Sukzessives Aushöhlen von Sozialleistungen – ganz offiziell. Afghanistan – Zahlen zum Krieg25.02.2010Zahlen können das Leid der Menschen, die in Afghanistan leben nicht ausdrücken, aber sie sind ein Weg deutlich machen zu können, was in diesem Land geschieht. In Afghanistan finden derzeit zwei Kriegseinsätze vom Westen aus statt, die formal getrennt sind: US-geführte Truppen mit 46.000 und NATO-Truppen mit 84.150 Mann (Stand Dez.2009). 1.547 Soldaten sind seit Beginn der Intervention gefallen. Die Opferzahlen auf afghanischer Seite werden geheim gehalten, wobei die britische Tageszeitung „The Guardian“ auf der Grundlage von Daten der Hilfsorganisationen, die im Land tätig waren, bereits im Mai 2002 (also vor rund acht Jahren!) Zahlen von 20 bis 50 Tausend Opfer angibt. Die UN Mission vor Ort schätzt für das vergangene Jahr mindestens 2.330 getötete Zivilisten. Seitdem die NATO Truppen in Afghanistan stationiert hat, floriert der Drogenanbau mehr als je zuvor. Im Jahr 2000/01 gab es in Afghanistan kaum mehr Mohnfelder zur Opiumherstellung. Das ist heute anders, ca. 80% der weltweiten Produktion von Opium ist afghanischen Ursprungs. Afghanistan steht heute wirtschaftlich noch schlechter da als vor der Besatzungszeit – seit der Neoliberalismus in Afghanistan Einzug gehalten hat, gab es Massenentlassungen und wachsende Armut. Die Hauptursache für die bewaffneten Konflikte? In einer Oxfam-Umfrage geben 70% Armut und Arbeitslosigkeit an. Kein Vertrauen in Parteien25.02.2010Wem vertrauen Menschen, die in Österreich leben in Bezug auf Institution? Am aller meisten den regionalen Behörden mit 69%, gefolgt von Justizbehörden mit 67%; das Schlusslicht bilden politische Parteien mit 36%. Spesen in der EU25.02.2010Dass in der EU von Abgeordneten, KommissarInnen etc. recht üppig Spesen verrechnet werden ist bekannt – dennoch sind die Berichte um welche Beträge es sich handelt immer wieder aufs Neue schockierend.
Die Tageszeitung Österreich errechnet, dass ein Österreicher für eine einzige Reise von Barroso fast ein Jahr arbeiten muss, und bei einem durchschnittlichen Gehalt sogar insgesamt 19 Jahre um das zu verdienen, was Ferrero-Waldner in einem Jahr an Spesen und Reisekosten verrechnet hat. Die Gesamtsumme an Reisekosten und Spesen beträgt €3.908.391,-. Lebensstandard in Pakistan25.02.2010Acht Jahre ist es her, seit Musharrafs Regime im Pakistan die Herrschaft an sich gerissen hat. Was bedeutet das für das Leben der Menschen in Pakistan? Neben sinkenden Reallöhnen bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit, schlechteren Arbeitsbedingungen insgesamt, auch Massenentlassungen. Zusätzlich sind die Lebenserhaltungskosten massiv gestiegen, Konsumgüter und Lebensmittel wurden um 200 bis 300% teurer. Aber dafür ein treuer Bündnispartner der USA. Nacktscanner - für welche Sicherheit wird Geld ausgegeben?25.02.2010Die Diskussion um Nacktscanner als Sicherheitsmaßnahme im Flugverkehr ist nach wie vor rege - €150.000,- (Weekend Magazin) kostet ein Gerät. ...viel Geld für ein Gerät dessen Sinnhaftigkeit von vielen Seiten aus den verschiedensten Gründen massiv bezweifelt wird. Und:...viel Geld für ein Gerät, wenn gleichzeitig für real und unmittelbar notwendige Sicherheit für Menschen, wie sie beispielsweise in Frauenhäusern tagtäglich geleistet und zur Verfügung gestellt wird, keine finanziellen Mittel vorhanden sind. Seitens des Landes Salzburg z.B. wurden Subventionen für Frauenhäuser gekürzt. |
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