Home

Sozialistische LinksPartei

österreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI)

http://www.socialistworld.netCWI in aller Welt
http://www.sozialistische-alternative.deCWI in Deutschland
http://mundosocialista.net/Spanish CWI-Site (español)
http://www.chinaworker.info/Chinese CWI-Site (中文)
http://www.socialistworld.netEnglish CWI-Site (and other languages)

Ihr da oben - wir da unten

ist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.at

Fällige Umsatzsteuer

01.09.2010

Quelle: GÖD, 6/2010

Wo liegen die Millionen? Zum Beispiel bei säumigen Unternehmen, die die Umsatzsteuer zwar kassiert, aber nicht ans Finanzamt bezahlt haben. Fällige Umsatzsteuern derzeit: über 860 Millionen Euro.

Misstrauen gegenüber Justiz

01.09.2010

Quelle: Österreich 29.8.10

Es wundert einen ja eigentlich nicht, aber dennoch: Dass laut einer Umfrage 82% der Unabhängigkeit der Justiz misstrauen, lässt den Schluss zu, dass sich die Justiz diesen Ruf wohl redlich verdient haben muss.

Arbeitsbelastung von Chemiearbeitern

01.09.2010

Quelle: die Arbeit 3/2010

Es ist zwar schon einige Zeit her, dass die ChemiearbeiteInnenr bezüglich der Arbeitsbelastung befragt wurden, aber die Situation hat sich seit 2000 vermutlich nicht wesentlich gebessert. Die befragten Schichtarbeiter gaben zu 80% Lärm, zu 68% Hitze und zu 54% Bildschirmarbeit als die am meisten belastenden Faktoren in der Arbeit an. Für 40 % der Befragten sind „gefährliche“ Arbeitsstoffe die erheblichste Belastung. Neben den arbeitsbezogenen Belastungen kommen noch jene hinzu die sich aus der Arbeitszeit ergeben. 86% gaben als starke Belastung die permanenten Arbeitszeitwechsel an, 77% die Problematik, dass das eigene Sozialleben (Privat- und Gesellschaftsleben) belastet wird. 33 % macht der Kampf gegen die „innere Uhr“ bereits gesundheitlich zu schaffen.

Sorge um die Zukunft

01.09.2010

Quelle: OGM-Studie, August 2010

Eine Umfrage des OGM Instituts bezüglich der Zukunft für Jugendliche ergab ein wenig rosiges Bild: Auf die Frage, ob Jugendliche Angst vor der Zukunft haben müssen antworteten 70% der 501 befragten mit „Ja“, ob Jugendliche es heute schwerer oder leichter haben ins Berufsleben zu finden antworten sogar 83% mit „Ja“. Über die Hälfte der Befragten (57%) gehen davon aus, dass Jugendliche keine gerechte Pension erhalten werden.

Vertrauen in wen?

01.09.2010

Quelle: Karmasin Umfrage

Eine aktuelle Karmasin-Umfrage zeigt es: Viel Vertrauen besteht in Ärzte (über zwei Drittel), Piloten (53%)und Lehrer (47%)

Wenig Vertrauen in Investmentbanker mit gerade einmal 3%, Politiker und Versicherungsmakler mit jeweils 8 bzw. 9%.

Die Absteiger in der Studie sind die Priester, die 20% an Vertrauen einbüßten und nur noch 19% der Befragten Vertrauen in sie setzen.

Frauen arbeiten mehr – ein Vergleich

01.09.2010

Quelle: Mikrozensus 2002, Statistik Austria

  • Durchschnittliche wöchentliche Gesamtarbeitszeit (bezahlt und unbezahlt ) ab 18 Jahren der Gesamtbevölkerung

Frauen: 45 Stunden in der Woche

Männer: 35 Stunden in der Woche

  • Anteil an der Gesamtarbeit

Frauen: 58 Prozent

Männer: 42 Prozent

  • Anteil an unbezahlter und bezahlter Arbeit

Frauen unbezahlte Arbeit: 80 Prozent

Frauen bezahlte Arbeit: 40 Prozent

  • Durchschnittliche wöchentliche Gesamtbelastung bei Erwerbstätigen

Frauen: 64 Stunden

Männer: 48,4 Stunden

  • bezahlte Erwerbstätigkeit

Frauen: 34,5 Stunden

Männer: 41 Stunden

  • Hausarbeit

Frauen: 18,3 Stunden

Männer: 4,1 Stunden

  • Kinderbetreuung

Frauen: 11,2 Stunden

Männer: 3,3 Stunden 

Krise anders – für Manager

01.09.2010

Quelle: Alternative 1-2/2010

Auch die ManagerInnen in Österreich spüren die Krise: durch einen fetten Zuwachs auf ihrem Konto. Verdienten ManagerInnen in Österreich im Jahr 2005 das – bereits massiv überhöhte – 37-fache des durchschnittlichen Einkommens eines Arbeitnehmers, stieg das Gehalt im Krisenjahr 2008 auf das 48-fache an. Und in Großbritannien ist die Situation ähnlich: Die letzten zehn Jahre haben sich für ManagerInnen echt ausgezahlt. Das Einkommen von ManagerInnen der obersten Etage ist, gemessen an einem durchschnittlichen Einkommen in Britannien, vom 47-fachen auf das 128-fache gestiegen. Und obwohl die die Unternehmen in Großbritannien im Krisenjahr 2008 ein Drittel ihres Firmenwertes verloren, erhöhte sich das Einkommens der Vorstände um 10 Prozent (NEF-Studie). Dafür war offenbar genug Geld da.

LehrerInnen müssen zahlen

01.09.2010

Quelle: Alternative 1-2/2010

Dem BMUKK wurden €180 Millionen vorenthalten, d.h. „jemandem“ muss das fehlende Geld abgezapft werden. Es waren die LehrerInnen, freilich nicht beim offiziellen Gehalt – das wäre (noch) zu auffällig, dafür aber in allen anderen Bereichen: Abgeltung der Überstunden, Prüfungen, Abendschulstunden, freiwillige Altersteilzeit und unbezahlte Mehrarbeit. Gleichzeitig wurde aber um €120 Millionen weniger Bundesbeitrag geleistet (von 200 auf 80 Millionen). Heißt: Frau Ministerin Schmied hat bei den LehrerInnen jede Menge eingespart und Geld nicht genutzt, das sie in ihrem Budget gehabt hätte. Warum?

Knausrige Reiche

01.09.2010

Quelle: Alternative 1-2/2010

Wir leisten ja auch unseren Beitrag... hören wir so oft von diversen schwer reichen Menschen, wenn es um Steuern, Spenden oder Ähnliches geht. Stimmt vielleicht für einige, für viele aber nicht. In Großbritannien zahlen die Einkommenstärksten proportional weniger Steuern als die Einkommenschwächsten; und in puncto Spenden: Die 10% der Haushalte, die am wenigsten Einkommen in GB haben spenden davon drei Prozent, die reichsten fünf Prozent nur ein Prozent. 

Steuersystem in Österreich erweist sich als wenig progressiv

01.09.2010

Quelle: WIFO-Bericht „Umverteilung in Österreich

Laut des WIFO-Berichts „Umverteilung in Österreich“ stellt sich die Steuer- und Abgabensituation so dar: Das obersten Einkommenszehntel zahlt 40 Prozent – das unterste 37,6 Prozent. Auch was die Vermögenssteuer betrifft erweist sich Österreich als Schlusslicht; diese macht 0,5% des BIP aus, der OECD Durchschnitt liegt bei 1,9% des BIP. 

Sie sehen Artikel 1 bis 10 von 263

1

2

3

4

5

6

7

vor >

SLP-Logos/Bilder in Druckauflösung | Spendenkonto PSK 8812.733 BLZ 60.000
Sozialistische LinksPartei | Impressum | 01/524 63 10 | slp@slp.at