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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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Ihr da oben - wir da untenist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.atAKWs werden fleissig weiter gebaut20.09.2011Trotz Tschernobyl, Fukushima und der aktuellen Explosion in einem französischen Reaktor von geringerem Ausmaß: Insgesamt gibt es in 442 in Betrieb befindliche Atomreaktoren weltweit, 62 AKWs sind gerade in Bau und 287(!) in Planung. Österreich: Vermögen kaum besteuert20.09.2011Die Vermögen, die es hierzulande gibt tragen magere 1,4 Prozent zum Steueraufkommen bei. Den Löwenanteil machen Lohn- und Umsatzsteuern mit mehr als zwei Drittel des Steueraufkommens aus – über Einkommen und Konsum. Österreich liegt da bei der Besteuerung von Vermögen im europäischen Durchschnitt von 5,4 Prozent doch deutlich darunter. Bei einer Angleichung auf das europäische Durchschnittsniveau wären das rund zwei Milliarden Euro mehr im Jahr für das Budget. Tepco - der Wahnsinn geht weiter20.09.2011Seit dem Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima sind die Folgen für Mensch und Umwelt dramatisch: Arbeiter, die einer viel zu hohen Verstrahlung ausgesetzt sind, Menschen, die ihr zu Hause verloren haben, weil das Gebiet, in dem sie gelebt haben ab jetzt Sperrzone ist, Nahrungsmittel, die viel zu hohe Strahlenwerte haben. Doch jetzt kommt es für rund 3.000 Arbeiter von Tepco noch einmal schlimm – denn die werden entlassen. Begründung: Der Konzern müsse so viele Entschädigungsleistungen zahlen, dass das Geld beim Personalstand eingespart werden müsse. Privatschulen in Österreich20.09.2011JedeR zehnte SchülerIn in Österreich besucht eine Privatschule. Was dafür an Geld aufgebracht werden muss ist sehr unterschiedlich (4.090 Euro im Wiener Sacre Coeur im Jahr, 45 000 Euro in der International School in St. Gilgen). Da liegt es auf der Hand, dass keinE „normaleR“ ArbeitnehmerIn sich das leisten kann. Doch: da sind sehr gute Lernbedingungen natürlich kein Problem. In St. Gilgen betreut ein Lehrer sechs bis acht SchülerInnen. Haben auch Sie 59.346 Euro auf dem Bankkonto?16.09.2011Laut dem Allianz "Global Wealth Report" liegt Österreich beim Pro-Kopf-Geldvermögen auf dem 18. Platz. Im Schnitt liegt das Pro-Kopf-Einkommen in Österreich bei 59.346. Schaut ja gut aus in der Theorie. Die wenigsten verfügen allerdings über ein derartiges Vermögen - oder haben Sie auch 59.346 Euro auf dem Bankkonto? Und: Eines der 20 reichsten Länder der Welt muss im Gesundheitsbereich sparen? Absurd. Denn das nötige Geld liegt auf den Bankkontos und in den Stiftungen einer reichen Minderheit. Von wegen Arme Royals - so reich sind die reichsten Adelshäuser der Welt!16.09.2011Platz 1: Thailands König Bhumibol ist 30 Milliarden Dollar schwer. Platz 2: Der Sultan von Brunei hat ein Vermögen von 20 Milliarden Dollar. Platz 3: Abdullah bin Abdul Aziz al-Saud -der Saudi-König hat 18 Milliarden $. Platz 4: Khalifa bin Zayed El Nahyan (VAE) hat 15 Milliarden $ auf der Bank. Platz 5: Scheich Mohammed al Maktoum aus Dubai hat 4,5 Milliarden $. Platz 6: Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein - er besitzt 3,5Milliarden Dollar. Platz 7: König Mohammed VI. aus Marokko ist 2,5 Milliarden $ schwer. Platz 8: Der Emir von Katar, Hamad bin Khalifa Al Thani, hat 2,4 Milliarden $. Platz 9: Prinz Albert II. von Monaco verfügt über eine Milliarde Dollar. Platz 10: Prinz Karim Aga Khan (Oberhaupt der Ismailiten) hat 800 Millionen $. Platz 11: Sultan Quaboos aus dem Oman. Vermögen: 700 Millionen $. Platz 12: Die britische Queen Elizabeth II. hat 450 Millionen Dollar. Umfrage: Politiker sind korrupt!16.09.2011market hat am Mittwoch und Donnerstag 400 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen online befragt. 57 % gaben an, dass alle Parteien gleich stark verwickelt sind. 41 % sind nicht der Ansicht, dass alle politischen Gruppierungen im selben Ausmaß betroffen sind. 89 % sind der Meinung, dass dieÖVP stark bzw. etwas in Affären und Korruptionsfälle verwickelt ist. Im Fall von FPÖ und FPK sind es 80 %, bei der SPÖ 77, beim BZÖ 76 %. Grüne, KPÖ und Liberales Forum, die alle noch nie an einer Bundesregierung beteiligt waren, kamen auf 33, 28 und 26 %. ArbeiterInnen-freundliche FPÖ?30.08.2011Von wegen – die FPÖ will sechs gesetzliche Feiertage in normale Urlaubstage „umwandeln“. Hermann Talowski, Spartenobmann der WKO-Steiermark forderte, dass Menschen, die aus der Kirche austreten die doppelten Stundenlöhne – wenn sie am gesetzlichen Feiertag arbeiten müssen - nicht mehr ausbezahlt bekommen sollen. Er hat mit der neuerlichen Debatte um die Feiertage in Österreich zu einem kleinen aber scharfen Angriff auf die ArbeitnhehmerInnen geblasen. Und sein FP-Landeschef Eustacchio hat gleich mitgemacht. Seiner Meinung nach könnte man bis zu sechs Feiertage in normale Urlaubstage „umwandeln“. Er begründet das damit, dass „für die Mehrzahl der Menschen Feiertage nicht mehr relevant sind“. Personal-Einsparungen im AKH30.08.2011Im AKH gibt es 172 sogenannte Nachtdiensträder – da heisst das 172 ÄrztInnen im AKH Dienst haben. Laut eines Kürzungsplans der bereits aus dem Mai stammt, sollen diese nun tatsächlich reduziert. Und das, obwohl eigentlich bereits 58 Nachtdiensträder fehlen (Berechnungen der VAMED zufolge). Nun soll zusätzlich noch das UNI-Budget eingefroren werden. Das bedeutet eine Personalrduktion um zusätzlich 150 bis 180 Dienstposten. Dass das negative Folgen auf die Versorgung der PatientInnen hat liegt auf der Hand. Luxusausgaben steigen in Krisenzeiten29.08.2011Die Krise bedeutet für den überwiegenden Anteil an Menschen Kürzungen und Existenzbedrohung. Doch es gibt eine Schicht an Menschen, die von der Krise profitieren, und mit ihnen Luxusmarken. Eine Studie der Unternehmensberatung Bain gibt ein Plus von 14%, das sind 172 Mrd. Euro an, und: für 2011 ist nochmals eine Erhöhung zu erwarten, um 8% auf 185 Mrd Euro. |
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