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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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Ihr da oben - wir da untenist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.atMehrheit der Weltbevölkerung lebt in Städten07.12.2011Eine demografische Hochrechnung der UNO hat ergeben, dass rund 51 Prozent der Weltbevölkerung in „urbanen Ballungszentren“ leben. Das sind 3,5 Milliarden Menschen. Diese erwirtschaften etwa 80 Prozent des globalen BIP von rund 56 Billionen Dollar. Und die Prognose: 2050 wird die Zahl der Menschen in Städten auf in etwa 70 Prozent gestiegen sein, und bereits 2025 wird der BIP-Anteil auf 86 Prozent gewachsen sein. Umfrage: PolitikerInnen sind korrupt!07.12.2011Das Meinungsforschungsinstitut market führte unter 400 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen eine online-Umfrage zum Thema Korruption durch. Ergebnis:
Schüssel vs Demokratie07.12.2011Herr Schüssel redet „über die Wurzeln der Krise und die Notwendigkeit des Sparbudgets“. Unter anderem hat er dort verlautet: „Die Wähler haben weiter Geschenke verlangt, und die Politiker haben diese Wünsche erfüllt, wenn nicht wurden sie abgewählt.“ Daraus lässt sich eigentlich nur eine Schlussfolgerung ziehen: weg mit dem lästigen Parlamentarismus, lasst die Politik unabhängig vom Druck der WählerInnen arbeiten. So stellen sie sich das offensichtlich vor! 59 % der Aufsichtsräte finden sich unterbezahlt!07.12.2011Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte haben sage und schreibe 59 Prozent der Aufsichtsräte in Österreich das Gefühl nicht ausreichend bezahlt zu werden, 27 Prozent sind zufrieden und der Rest will sich dazu nicht äußern. Ihr Salere liegt im Durchschnitt bei rund 18.700 Euro, wobei die Spanne sehr breit ist. Bedenken muss man dazu, dass Aufsichtsrat sein ja kein „Haupt- od. Vollzeitjob“ ist. Das wird zusätzlich gemacht, für gewöhnlich sind es zwei bis drei Mandate, die man hat, bis zu zehn sind erlaubt. Das fehlende Fachwissen der Banker17.11.2011Grundsätzlich geht man ja davon aus, dass man an einem Arbeitsplatz eine gewisse Qualifikation mitbringt. Für Aufsichtsräte in Banken gilt das offenbar kaum. Nur 13,9 Prozent der Aufsichtsräte in staatlichen Banken haben bzw. hatten in Deutschland auch Erfahrung im Bankwesen. Bei privaten Großbanken liegt der Wert bei 30,8 Prozent. Des Ex-Kanzlers neues Gehalt17.11.2011Format 43/11 An sich verdient man ja als Bundeskanzler nicht so schlecht, noch besser verdient man als Ein-Personen-Unternehmen der Gusenbauer Projektentwicklung&Beteiligung GmbH. Der Gewinn 2010 beläuft sich lt. Format 43/11 auf sage und schreibe 2.522.939,61 Euro, davon wurden 1.642.009,74 Euro im Jahr 2010 neu erwirtschaftet. Zu seiner Kundschaft zählen Novomatic (Glücksspielkonzern), S&T (IT-Unternhemen), Hypo-Alpe-Adria und die WAZ-Ostholding. Auch hält Gusenbauer in verschiedenen Unternehmungen lukrative Sitze: beim Bergbaukonzern Gabriel Ressources und in der European Advisory Board der Citygroup und er ist Chairman von Equitas European Funds. Auch in Aufsichtsräten kassiert er, in der Signa-Gesellschaft und sogar als Vorsitzender des STRABAG-Aufsichtsrates. In der Welt des Invesments ist er auch tätig. Gusenbauer hält 25% von Cudos Advisors. Und die Universität? Da erhält er einen fixen Lehrstuhl an der Universität Harvard. Nicht zu vergessen der ebenfalls einträgliche Beratervertrag mit dem kasachischen Diktator Naserbajew. Sparquote sinkt17.11.2011Was auf unser Sparbuch gelegt wird ist im Vergleichszeitraum 1995 bis zur Prognose 2012 deutlich gesunken. Lag die Sparquote 1995 noch bei 11,8 Prozent, war sie 2010 nur mehr 9,1 Prozent, heuer sogar nur mehr 8,7 und die Prognose zeigt nach unten, für 2012 sind nur mehr 8,5 Prozent erwartet. Es wird weniger gespart, weil nach Abzug der Fixkosten weniger überbleibt - die sinkende Sparquote ist also ein direktes Zeichen für sinkende Reallöhne und sinkenden Lebensstandard der breiten Masse. Wobei es durchaus „dicke“ Sparbücher gibt. 368 Sparbücher weisen eine Einlage von von mehr als drei Millionen Euro auf und die „kleinen“ Ersparnisse bilden die große Masse: auf beinahe 19 Millionen der insgesamt 23,35 Millionen Sparbücher finden sich maximal 10.000 Euro. Österreich: Mehrheit für Streiks!17.11.2011Für manche mag es fast schon wie Schnee von gestern klingen, aber der Metallerstreik war – was die Meinung der Menschen betrifft – absolut keine Eintagsfliege. Von wegen Österreich ist kein Land in dem ArbeiterInnen zu Kampfmaßnahmen greifen! Auf eine Kurier Umfrage des OGM Instituts „Sollen die Gewerkschaften in Zukunft zur Durchsetzung ihrer Interessen verstärkt zu Kampfmaßnahmen greifen?“ antworteten 48 Prozent mit „Ja“. Auf die Frage „Waren die Streiks Ihrer Meinung nach gerechtfertigt oder nicht gerechtfertigt?“ antworteten sogar 59 Prozent mit „gerechtfertigt“. Deutschland: Mal eben um 55 Milliarden verrechnet17.11.2011Wenn man sich in der Schule verrechnet...dann gibt das ein Minus bei der Hausübung, Punkte Abzug und im schlechten Fall ein „Nicht Genügend“ bei der Schularbeit. Wenn eine Kellnerin oder Kassiererin sich grob verrechnet kann sie unter Umständen sogar ihren Job verlieren. Wer hat sich verrechnet? Das deutsche Finanzministerium bzw. die Banker – und zwar durch einen Buchungsfehler – um 55 Milliarden Euro. Das wäre eine Summe mit der 18 Monate lang alle Hartz IV EmfängerInnen in Deutschland Geld bekommen könnten. Wenn man bedenkt wie sehr hier um ein paar Euro mehr für Menschen, die sowieso kaum Geld zum Leben haben gefeilscht wurde, macht das die Sache nochmals klarer – wie von Seiten der etablierten Politik mit Geld umgegangen wird und wer Geld bekommt. In dieser „Rechnerei“ nämlich die HRE, die Hypo Real Estate, die 2009 notverstaatlicht wurde: 10 Milliarden Euro flossen direkt in die HRE, die Garantien lagen zeitweise weit über 100 Milliarden Euro und zusätzlich wurden in die FMS („Bad Bank“) ca. 170 Milliarden Euro faule Wertpapiere der HRE gesteckt. Jetzt wird Aufklärung beteuert. Dafür werden Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers engagiert – für 1,3 Millionen Euro. 300.000 können sich keine Heizung leisten!17.11.2011Laut Volkshilfe Österreich können rund 300.000 Menschen in Österreich ihre Wohnung nicht angemessen heizen - ihnen fehlt das Geld. Knapp eine Million Menschen in Österreich - 12% der Gesamtbevölkerung - ist weiterhin armutsgefährdet. Das Vermögen der Reichen nimmt ständig zu, während 488.000 Menschen in unserem Land unter drückender Armut leiden, und die Schere geht weiter auf. |
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