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Sozialistische LinksPartei

österreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI)

Ihr da oben - wir da unten

ist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.at

Regierung lässt sich in Bildungspolitik von Wirtschaft beraten

07.10.2011

Quelle: Heute, 5.10.2011

Beim zweiten Wirtschaftsrat ließ sich die Regierung von 22 ManagerInnen (u.a. Ametsreiter/Telekom, Kurt Mann, Ferdinand Piech/VW,...) Forderungen zur Bildungspolitik vorlegen. Unter anderem auch Vorschläge zur Adaptierung der Lehrpläne. Die Regierung versprach Umsetzung - in Zukunft sollen einzelne Manager Fachminister beraten.

Luxusmesse ist 50 Millionen Euro schwer!

07.10.2011

Quelle: Heute, 6.10.2011

Von wegen Krise: Während in ganz Europa bei ArbeitnehmerInnen gespart wird, gibts für die die sichs leisten können wieder eine Luxusmesse (18.-20. November). Der Gesamtwert der ausgestellten Waren beträgt laut Organisator 50 Millionen Euro.

FPÖler soll bei „Solidaritätskonzert“ für Nazi teilnehmen

07.10.2011

Quelle: www. indymedia.org

In Deutschland in Ostsachsen soll am 12. November 2011ein Konzert mit einschlägig bekannten Neonazis-Bands stattfinden. Es werden das Auftreten von „Die Lunikoff Verschwörung“, „Bunker 16“ und „Words of Anger“ kolportiert – und zwar unter dem Motto „Freiheit für Erich Priebke“. Priebke war Naziverbrecher. Auch österreichische Gäste sollen erwartet werden: Allen voran Stefan Kohlbauer, seines Zeichens ehemals RFJ Bezirksvorsitzender und FPÖ Gemeinderat. Kohlbauer ist bekennender Fan der Naziband „Die Lunikoff Verschwörung“, er war 2007 beim Sommerfest des BfJ und trat dort auch mit dem mehrmals verurteilten Neonazi Küssel auf.

34 Prozent der österreichischen ManagerInnen sagen: Bestechung gehört zum Geschäft!

06.10.2011

Quelle: Heute, 3.10.11

Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens "Ernst & Young" ist Bestechung weitgehend Unternehmenspolitik. 34 Prozent der befragten Führungskräfte in Ö. sagen, dass sie im Alltag mit Korruption konfrontiert sind, der europäische Durchschnitt liegt bei 62%, Spitzenreiter ist Russland mit 93%. 11 Prozent der befragten ManagerInnen in Österreich gaben an, mit Geld zu arbeiten um Auftrage zu gewinnen oder zu erhalten. Noch einmal 11 Prozent verwenden dafür persönliche Geschenke. 26% sehen aufgrund der Wirtschaftskrise eine Zunahme dieser Praktiken.

Bankenrettungspakete als Geschenke?

03.10.2011

 

Das war wohl nichts … 2008/09 wurde den ÖsterreicherInnen versichert, dass die Milliardenzahlungen an die Banken wieder zurückgezahlt werden würden. 4,5 Mrd. brachte die Regierung auf um „notleidende“ Banken zu retten. Zahlen mussten und müssen das die ArbeitnehmerInne, Jugendliche, PensionistInnen – mit höheren Steuern und Sozialabbau.

Das Geld scheint es auch nicht mehr zu geben. Ende September kündigte die Volksbanken AG an nicht wie zugesichert 300 Mio. zurückzuzahlen. Auch um die vereinbarte Dividende von 93 Mio. Euro entgeht der Republik.

Die Volksbanken AG dürfte nicht die einzige Bank sein, die Probleme bei der Rückzahlung haben dürfte (vorausgesetzt, das war überhaupt je geplant). Die Bankenrettungspakete erweisen sich ein weiteres Mal als genau das als was sie die SLP von Anfang an bezeichnet hat. Milliardengeschenke an Banken und SpekulantInnen. Ein riesiges Grab für Steuermilliarden.

Krise „nicht vorbei“

22.09.2011

Quelle: Format 37/11

Dass die Krise – auch wenn es oft beschworen wurde – nicht vorbei, dafür gibnt es doch erkleckliche Hinweise. Einer davon: auf Grund der zu erwartenden „doch-nicht-Erholung“ der Wirtschaft geben nur 26 Prozent der befragten Mitglieder des „management-clubs“ an neue MitarbeiterInnen einstellen zu wollen. Zum Vergleich: im Mai waren auch nicht sehr viele, aber immerhin noch 39 Prozent.

Kürzungen bei ÖBB gehen weiter

22.09.2011

Quelle: Die Arbeit 4/10

Viele kennen das: Man fährt mit dem Zug, hat eine Frage, kennt sich nicht aus... Dann ist man froh, wenn man eineN ZugbegleiterIn fragen kann. Die ÖBB Chefetage sieht das anders: Für ein Honorar von 800.000 Euro an eine Beraterfirma hat diese jetzt bei ZugbegleiterInnen Einsparungspotential gesichtet. Das heißt: 400 ZugbegleiterInnen verlieren ihren Arbeitsplatz und ÖBB-KundInnen Service.

Überstunden

22.09.2011

Quelle: Die Arbeit 4/2010

Die reale Wochenarbeitszeit in Österreich liegt bei 40,6 Stunden. Das ist im EU-Vergleich ein sehr hoher Wert, der Durchschnitt liegt bei 39,7 Stunden. Und: In 75 Prozent aller Betriebe in Industrie und Gewerbe werden Überstunden geleistet. Im Bereich Handel und Dienstleistung sind es sogar 80 Prozent im Sozial- und Gesundheitsbereich 55. „Man hat halt auch Vorteile...“ - von wegen 47 Prozent jener, die häufig Überstunden leisten geben an, dass sie gar nicht zufrieden sind, demgegenüber stehen nur 19 Prozent, die sehr zufrieden sind. Im bereits ganz erhobenen Jahr 2010 wurden insgesamt 155 Millionen Überstunden gemacht, 21 Prozent sogar unbezahlt.

Viele haben kein Wasser

22.09.2011

Quelle: Format 37/11

Haben in Wien 100 Prozent aller Haushalte einen Wasserzugang, so sind es in Nairobi gerade einmal 50 Prozent. Wie wichtig die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist zeigt Karatschi in Pakistan: 30.000 sterben jährlich auf Grund von verschmutztem Grundwasser, das es zu wenige Wasserleitungen gibt.

Fette Zeiten für Manager

22.09.2011

Quelle: Heute

Laut einer Erhebung von Kienbaum consultants International beziehen die Top-ManagerInnen 2011 im Schnitt 78.000 - 209.000 Euro Grundgehalt im Monat. 4,1% mehr als im vergangenen Jahr. Die Höhe der Boni ist um bis zu 13,3 Prozent gestiegen und beträgt bei Spitzenkräften 68.000 Euro. Das ist knapp das dreifache eines/r durchschnittlichen ArbeitnehmerIn.

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