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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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Ihr da oben - wir da untenist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.atAK-Wertschöpfungsbarometer: Ausbeutung steigt!17.11.2011Laut Wertschöpfungsbarometer 2010 der AK Oberösterreich brachte jedeR Angestellte seinem Unternehmen im Vorjahr im Schnitt 40.335 Euro. Insgesamt liegt die Wertschöpfung nominell, also ohne Berücksichtigung der Inflationsrate, um unglaubliche 53% über jener des Jahres 2004. Im gleichen Zeitraum stiegen die Gehälter nur um magere 13%. Studie der Universität Berkeley Geld gegen Gefühl10.11.2011Diese Studie zeigt, dass Menschen, die arm sind in Gefühlen und Verhalten anders sind als reiche Menschen. Sie sein einfühlsamer, mehr an Mitmenschen orientiert und denken uneigennützig. Sehr Wohlhabende denken egoistischer und neigen zu weniger sozialem Verhalten. Und noch mehr: Obwohl sie weniger haben, sind ärmere Menschen eher bereit zu spenden, als Wohlhabende. Was lässt sich Linz die Stadtwache kosten und wofür wird sie eingesetzt?10.11.2011Einmal zurück in der Zeit: Vor einem Jahr wurde die Linzer Stadtwache vom Linzer Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer (FPÖ) eingeführt. Wimmer ist kein Unbekannter. Beim Bundesheer durfte er wegen seiner rechtsextremen Verbindungen nicht Offizier werden. Nun zog er höchstpersönlich nach einem Jahr Bilanz: 7678 „Amtshandlungen“ wurden gesetzt. Was wurde da vor allem gemacht? Zum Großteil: Auskunftserteilungen und Aufforderungen die Leinen- bzw. Beißkorbpflicht zu beachten. Dazu eine interessante Rechnung: Dividiert man die 7678 „Amtshandlungen“ durch die Zahl der tatsächlichen Arbeitstage der 18 StadtwächterInnen, kommt man auf knapp zwei „Amtshandlungen“ pro Tag und StadtwächterIn! DieWahrscheinlichkeit, dass zum Beispiel ein Pensionist, der mehrere Stunden spazieren geht, ebenfalls zwei Mal um Auskunft gefragt wird, ist relativ groß. Kosten der Stadtwache: rund Million Euro pro Jahr. Arbeitslose AkademikerInnen19.10.2011219.247 Arbeitslose gab es in Österreich im August 2011, davon hatten ca. 6,5 Prozent einen akademischen Abschluss auf einer Uni, FH oder Akademie. Insgesamt gibt es 525.777 AkademikerInnen in Österreich, die erwerbsfähig sind, davon sind 2,7 Prozent arbeitslos gemeldet. Schmiergeld ist für Firmen ganz normal19.10.2011Zu Bestechung und Korruption führte das Beratungsunternehmen „Ernst&Young“ eine Umfrage von mehr als 2300 Führungskräften in Unternehmen mit mehr als 1000 MitarbeiterInnen durch. Insgesamt fand die Umfrage in 25 europäischen Ländern statt. JedeR zehnte sagte aus, dass er/sie im Zeitraum der letzten 24 Monate mit Betrügereien konfrontiert war. Dass dies im Alltag ihrer Arbeit passiert gaben 93 Prozent der Befragten in Russland an, 87 Prozent in Italien, Frankreich liegt bei 50 Prozent, Deutschland bei 45, Österreich liegt fast gleich auf mit Großbritannien bei 34 bzw. 33 Prozent. In Österreich geben ca 11 Prozent der Unternehmen zu, dass sie Geldmittel einsetzen um Aufträge zu erhalten. Der EU-weite Durchschnitt liegt bei 62 Prozent. Die Kirche ist reich19.10.2011Das Stift Klosterneuburg findet sich im erlauchten Zirkel der Großgrundbesitzer dieses Landes. Die 4500 Liegenschaften im Großraum Wien sind verpachtet, das Stift sagt von sich selbst eines der am wirtschaftlich bestgestellten Stifte in Österreich zu sein. Dennoch wird die Pacht erhöht – ein Beispiel: im Fall einer Pächterin auf 10 Euro/m2, das ist eine Erhöhung um das Fünffache. Die Höhe der Einstiegsgehälter bei AkademikerInnen ist sehr unterschiedlich19.10.2011Am wenigsten verdienen KollegInnen im Bereich der Sozialwissenschaften mit einem Bruttogehalt zwischen 1442 und 1842 Euro im Monat, JuristInnen und WirtschaftsabsolventInnen liegen mit 1807 bis 2192 Euro bzw. 1914 bis 2335 im guten Mittelfeld. Am meisten erhalten TechnikerInnen - ihr Verdienst liegt zwischen 2071 und 2514 Euro im Monat. Das macht einen Unterschied von bis zu 1072(!) Euro aus und macht deutlich für welches Wissen in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem Geld „übrig“ ist. ÖVP will Reiche nur symbolisch zur Kasse bitten19.10.2011In der ÖVP gibt es Debatten darüber wie mit der immer breiter aufgestellten Forderung, dass auch die Reichen zahlen sollen, umgegangen werden soll. Bei keinem der Vorschläge geht es um eine echte Umverteilung. Der VP-Generalsekretär in Tirol sagt ungewohnt ehrlich, worum es geht: Es gehe es ja bei dieser Solidarabgabe nur um die Symbolik. Wer arm ist, stirbt früher19.10.2011Eine Studie des SOEP-Institutes in Berlin zeigt, dass Mensch mit hohem Einkommen in Deutschland bis zu 10 Jahre länger leben, als Menschen die an der Armutsgrenze leben. Studie: Armut macht Krank07.10.2011Eine neue Studie von GfK bestätigt: Armut beeinträchtigt die Gesundheit. Der Wohlfühl-Anteil bei den BesserverdienerInnen in Österreich liegt bei 81%, in der schlechter gestellten Bevlökerungsschicht halten sich nur 59% für sehr gesund oder gesund. |
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