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Sozialistische LinksParteiösterreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) |
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Ihr da oben - wir da untenist eine sich ständig erweiternde Sammlung von Daten und Fakten, die so maches aufzeigen. Wer Datenmaterial beitragen möchte, sende es bitte mit Quellenangabe an slp(at)slp.atLebensmittelkontrollen werden verringert13.07.2011Immer wieder werden Menschen durch Lebensmittel krank, jüngst verunsicherte der auf Gemüse gefundene EHEC-Keim Millionen von KonsumentInnen. Und das wie allgemein bekannt mit Recht. Für 29 Menschen in Deutschland bedeutete die Infektion den Tod, viele erkrankten und bleiben bei schlechtem Krankheitsverlauf sogar Dialyse pflichtig. Auch in Österreich gab es einige Fälle von Menschen, die mit dem Keim infiziert waren. Aber: Die staatlichen Kontrollen wurden in den letzten Jahren reduziert. Warum? Weil es zu teuer ist. Die Strafen für Betriebe sind aber dennoch gering. Nachhilfe und Stunden zu Hause13.07.2011Für insgesamt 77 Prozent der SchülerInnen hierzulande steht das täglich am Plan. Zusätzlich zur Schule und müssen sie am Abend zu Hause lernen. Laut dem „Nachhilfebaromether“ der AK lernen Eltern im Umfang von 80 Millionen Stunden im Jahr mit ihren Kindern. Das entspricht einer Arbeitszeit von 47.000 Vollzeitstellen. Und wenn das Lernen zu Hause nicht reicht und Nachhilfe in Anspruch genommen werden muss, wird es auch noch richtig teuer. 127 Millionen Euro geben Eltern insgesamt im Jahr für Nachhilfestunden aus, 578 Euro durchschnittlich für ein Kind in der Hauptschule, 831 Euro für ein Kind im Gymnasium. Betroffen sind davon 270.000 SchülerInnen, weitere 70.000 würden Nachhilfe benötigen, können diese jedoch auf Grund der hohen Kosten nicht bekommen. Doch auch das reicht oft nicht mehr aus, 9,3 Prozent der österreichischen SchülerInnen haben als 15-jährige bereits einmal ein Klasse wiederholt. Das kostet 308 Millionen Euro. Zum Vergleich: 240 Millionen Euro kostet der Ausbau der ganztägigen Schulformen. Durch diese sinkt der Lerndruck und auch der finanzielle Druck. Atomreaktoren21.06.2011In den Medien ist es nach einer relativ kurzen Präsenz wieder verschwunden – das Thema um die Atomreaktoren. Abgesehen davon, dass Fukushima weiter strahlt, zehntausende Menschen noch immer in Notquartieren leben müssen, und der einzige Fischer, der rund um Fukushima noch ausfährt dies nur deshalb tut, um den Fang zur Analyse zu bringen, gibt es weltweit: 442 Atomreaktoren, 62 in Bau und 287 die geplant sind. Ölmultis und das Geld21.06.2011Das kann beinahe ohne Worte stehen – die Gewinne aus dem Jahr 2009 sprechen für sich, nur soviel: Die Krise hat bei den Ölmultis offenbar nicht dazu geführt weniger zu verdienen, normale KonsumentInnen aber müssen „wegen der Krise“ bei Tankstellen sehr tief in die Tasche greifen. Und: Shell hat den Standort Halle und das Schmiermittelwerk in der Lobau geschlossen. In der Lobau trifft das 45 Beschäftigte, die „aus strategischen Gründen“ ihren Job verloren haben. Gewinne: Exxon Mobil 19,3 Milliarden Dollar BP 16,6 Milliarden Dollar Royal Dutch Shell 12,7 Milliarden Dollar Chevron 10,5 Milliarden Dollar Total 8,6 Milliarden Dollar Conoco Phillips 4,9 Milliarden Dollar Eni 4,4 Milliarden Dollar Deutschland verschweigt Opfer von Neonazis!21.06.2011Es gibt eine Statistik über rechtsextreme Gewalt in Deutschland. Es sind - teilweise tödlich ausgehende Übergriffe - und Morde. Allerdings kommen nicht alle Taten, die durch Rechtsextreme begangen wurden vor. Insgesamt sind es über 90 Todesopfer, die in der Statistik seit 1990 nicht aufscheinen. Denn die offiziellen Angaben der Polizei belaufen sich auf „nur“ 47 Menschen, die durch Rechtsextreme getötet wurden. Aber Nachforschungen von „Tagesspiegel“ und „Zeit“ ergaben eine weit höhere Zahl, 137 Opfer. Trotz einer Debatte im Bundestag sah das zuständige Innenministerium keinen Bedarf, die Statistik zu korrigieren. Teure Nachhilfe17.06.2011Wieder einmal neigt sich das Schuljahr dem Ende zu. 13 Prozent der SchülerInnen haben dann bereits in der Volksschule Nachhilfe erhalten, 27 Prozent in der AHS Oberstufe. 126 Millionen Euro werden Eltern dann laut einer AK Studie im Jahr wieder ausgegeben haben, um ihren Kindern das Fortkommen in der Schule zu ermöglichen. In Wien geben Eltern im Schnitt 911 Euro im Jahr aus. Reich in Österreich - 63,4 Milliarden Euro17.06.2011Die zehn reichsten Einzelpersonen, Clans oder Familien Österreichs verfügen gemeinsam über 63,5 Milliarden Euro. Und jährlich legen ihre Vermögen im Schnitt um zehn Prozent zu! Im deutschsprachigen Raum gab es im Jahr 2010 erstmals mehr als eine Million MillionärInnen,74.000 davon in Österreich. Das Gesamtvermögen betrug unglaubliche 2849 Milliarden Euro. Bis 2014 ist prognostiziert, dass ihr Vermögen um 32,5 Prozent auf 3775 Milliarden Euro anwachsen wird. Hier die Top-Ten der reichsten ÖsterreicherInnen:
Banken Stress-Test06.06.2011Alles was neuerdings zusammenbricht oder in die Luft fliegt wird einem Stress-Test ausgesetzt, Banken, AKWs – was auch immer. Letztlich einziges Ziel: Die (zu Recht) wütende Bevölkerung soll beruhigt werden. Der Banken Stress-Test verlief angeblich für die heimischen Banken recht gut hört man da. Eine US-Ratingagentur S&P rückt dieses „Recht gut“ doch in ein anderes Licht. Die Banken in Österreich haben neben japanischen und deutschen Banken das geringste Eigenkapital. Berechnet wurde das an Hand des sogenannten „risikoadjustierten Kapitals“. Risikokapital sind beispielsweise Wertpapiere oder Geschäfte in Zentral- und Osteuropa. Nicht einmal die üblicherweise als Grundlage für Berechnungen genommene Kernkapitalquote ist „besonders“, sie liegt im internationalen Schnitt. Invalidität und Krankheit bei ArbeitnehmerInnen in Österreich06.06.2011Laut der Share Studie der Uni Linz (2011), die die Berufsgruppen bestimmter Länder Europas (B, DK, D, F, GRL, I, NL, S, CH, E und Ö) mit Zahlen aus Österreich vergleicht, ergibt sich folgendes Bild:
Kapitalismus und Artensterben06.06.2011Nicht nur dem Menschen macht die Umweltzerstörung, die durch den Kapitalismus vorangetrieben wird, zu schaffen. Ein Viertel aller in Europa lebenden Tierarten ist vom Aussterben bedroht. Das Profitsystem bringt es, dass das Artensterben 1000 Mal schneller abläuft als unter natürlichen Umständen. |
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